Künstlerwerkstatt in Gebäude I ausgebrannt

Brand in der Künstlerwerkstatt © chs

Heute Nacht (am 17.01.2012) um 3.25 Uhr rückte die Feuerwehr aus, weil 20 Rauchmelder in Gebäude I der Bergischen Universität Wuppertal angesprungen waren. Erster vor Ort war ein Wachmann der BUW. Ein Glück für den Studenten, der sich zur Zeit des Brandes in der Werkstatt aufhielt und wohl eingeschlafen war. Als er von dem Wachmann geweckt wurde, war der Raum schon zugequalmt.
Der Brand selbst ist im linkem Teil der Werkstatt, die aus zwei durch eine Tür getrennte Räume besteht, ausgebrochen. Die Ursache ist noch unbekannt. Brandstiftung wird nicht ausgeschlossen. Es kann aber auch sein, dass entflammbare Materialien, mit denen die Studierenden dort arbeiten können, die Ursache für den Brand sind. Eine genaue Untersuchung wird morgen stattfinden.
Der linke Raum der Werkstatt ist komplett ausgebrannt. Arbeiten und Kunstwerke der Studierenden sind durch Flammen, Qualm und Hitze weitgehend zerstört; darunter auch einige Arbeiten von Studierenden, die letztes Jahr in der Galerie „Epikur“ in Wuppertal ausgestellt worden waren. Für die betroffenen Arbeiten werden Regelungen bezüglich der Prüfungen getroffen.
Der rechte Raum der Werkstatt ist vom Feuer weitgehend verschont geblieben, aber auch hier ist noch nicht geklärt, inwiefern dieser Raum vom toxischen Qualm geschädigt worden ist.
Auf welche Summe sich der Schaden belaufen wird, ist noch ungewiss. Neben anfallenden Renovierungs- bzw. Sanierungskosten und den Kosten für neue Arbeitsmaterialien, ist zu klären, inwiefern die Studierenden angesichts ihrer zerstörten Arbeiten Ansprüche geltend machen können. Erste Schätzungen gehen von mehreren hunderttausend Euro aus. Die Informationen stammen aus Gesprächen (vor Ort) mit dem Gebäudedezernenten Herr Dr. Szewczyk und Herrn Prof. Dr. Heinen vom Fachbereich F. »chs«

Fotos: chs

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Ein Kommentar zu Heute Nacht Brand an unserer Uni!

  1. Sibylle Mihailidis sagt:

    ..mir tun echt die Künstler und alle leid, die viel Zeit, Arbeit und Herzblut in ihre unwiderruflich verlorenen Arbeiten gesteckt haben, aber zum Glück ist niemand zu Schaden gekommen.

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