AStA und Foodsharing Wuppertal suchen ehrenamtliche HelferInnen für den AStA-„Fair-Teiler“

Foodsharing auf der AStA-Ebene mit Lukas Vaupel (l.) und Felix Buchborn (r.) © AStA Wuppertal

Foodsharing auf der AStA-Ebene mit Lukas Vaupel (l.) und Felix Buchborn (r.) © AStA Wuppertal

Dass das Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) kein Grund ist, kurz nach seinem Ablauf Lebensmittel wegzuwerfen, wissen nicht nur die Foodsaver der Initiative Foodsharing Wuppertal. Spätestens als Anfang des Jahres der erste „Fair-Teiler“ auf der AStA-Ebene (ME.04) stand, konnte sich die gesamte Wuppertaler Studierendenschaft davon überzeugen. Über den „Fair-Teiler“ wurden viele Monate lang nicht mehr verkaufstüchtige, aber immer noch gut genießbare Lebensmittel von kleineren, meist lokalen Supermärkten verschenkt. „Uns geht es allein darum, dass das Essen im Bauch und nicht im Müll landet“, erklärte Foodsaver Felix Buchborn seinerzeit im blickfeld-Interview. Gemeinsam mit dem AStA-Ökoreferenten Lukas Vaupel initiierte er den AStA-„Fair-Teiler“.

Derzeit inaktiv: Für den AStA-„Fair-Teiler“ fehlt es an Freiwilligen

Die Resonanz aus der Studierendenschaft war äußerst positiv. Über 400 Likes erhielt damals der Facebook-Post der Uni zur Eröffnung des AStA-„Fair-Teilers“. Viele Studierende schauten nach Uni-Schluss kurz auf der AStA-Ebene vorbei, nahmen etwas mit oder legten hin und wieder auch eigene Lebensmittel hinein. Im August dieses Jahres war dann leider Schluss: Es fehlt seitdem an Freiwilligen, die den AStA-„Fair-Teiler“ mit Lebensmitteln umliegender Supermärkte auffüllen. „Wir würden uns freuen, wenn sich eine Gruppe von Studierenden – idealerweise mit Auto – finden würde, die den Fair-Teiler wieder reaktiviert“, appelliert Felix. Im Gegensatz zu anderen Uni-Städten seien bei der Wuppertaler Foodsharing-Initiative kaum Studierende aktiv. „Das Foodsharing kam so gut an, dass einem leeren Fair-Teiler eine Flut an Nachrichten folgte, warum es nicht weitergehe. Dabei war es gut, dass der Supermarkt, von dem die Lebensmittel gerettet wurden, nichts wegzuschmeißen hatte. War der Fairteiler voll, wurde er innerhalb kürzester Zeit fast gänzlich geleert. Wer Lebensmittel rettet, bekommt nicht nur ein gutes Gefühl, sondern darf sich auch selbst bedienen – Hauptsache, es kommt nichts in den Müll“, ergänzt AStA-Ökologiereferent Lukas Vaupel. Gemeinsam wollen Sie den „Fair-Teiler“, der derzeit zum Austausch von Lebensmitteln unter den Studierenden genutzt wird, mit möglichst vielen freiwilligen Helfern in Gänze neu beleben. Wer Interesse hat, kann sich unter wuppertal (at) lebensmittelretten.de (Bitte abtippen) bei den beiden melden.

Jetzt Foodsaver werden!

Jeder kann Lebensmittel retten: foodsharing.de bietet auch euch die Möglichkeit, als Foodsharer sogenannte Essenskörbe, das heißt Lebensmittel, die ihr gerne abgeben möchtet und die bei euch abgeholt werden können, anzumelden. Mit der Anmeldung im o.g. Portal habt ihr auch die Möglichkeit, Foodsaver zu werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass ihr ein Online-Quiz besteht. Anschließend meldet sich das lokale BotschafterInnen-Team bei euch, worauf die Teilnahme an drei Einführungsabholungen folgt. Nach einer abschließenden Verifizierung, die u.a. eine Rechtsvereinbarung beinhaltet, erhaltet ihr einen Ausweis und seid offiziell Foodsaver – könnt also anschließend auch den AStA-„Fair-Teiler“ betreuen. »mw«

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