Mit Humor die Alltagsproblematiken in einer Welt voll wachsender Ökonomisierung, Kapitalismus und unerfüllten Träumen bewältigen? Nicht nur, aber auch.
~[ungefähr gleich] – das neue Stück der Wuppertaler Bühnen, nach dem Original des Schweden Jonas Hassen Khemiri, stellt Aktualität neben Realismus und hofft, direkt ins Herz zu treffen.

Ist der American Dream geplatzt?

„Vom Tellerwäscher zum Millionär“ – ein Traum, der für viele nur ein Traum bleibt und das trotz harter Arbeit und guter Bildung. Denn „Bildung ist kein Versprechen mehr für ein gutes Einkommen und Auskommen“, erklärt Regisseur Elias Perrig von den Wuppertaler Bühnen.
Es gehe nicht nur um individuelle Anstrengungen, sondern auch ums große Ganze – die Gesellschaftsstrukturen und die damit verbundenen Moralvorstellungen von heute müssten sich ändern.

Bühnenbild spiegelt Erzählstruktur wieder

Probe von ~[ungefähr gleich] © Sebastian Hoppe

Das erstmals 2015 in Deutschland aufgeführte Stück möchte mit simplem Bühnenbild und wenig aufwändigen Kostümen das Talent der Schauspieler und deren Ausstrahlung in den Vordergrund rücken. Dabei sei es gar keine so leichte Aufgabe, eine Rolle zu spielen, die eigentlich „ganz normal“ ist, erzählt der Schweizer Regisseur. Denn: Was ist normal?
So hat jede Figur sein eigenes Problem – sei es eine nicht erhaltene Festanstellung, die Berufswahl nach dem Abitur oder ein Leben auf der Straße. Irgendwie sind sich doch alle ungefähr gleich.

Ab dem 22. Januar mit der Bühnenflatrate erlebbar

Die für die Premiere am 21. Januar restlos ausverkaufte Vorstellung spricht schon jetzt für den Erfolg des Stücks – doch seht selbst. Weitere Vorstellungen finden bis Ende März im Theater am Engelsgarten statt, die nächsten bereits am 22. und 29. Januar.
Studierende können über die Bühnenflatrate kostenfrei Tickets erwerben und eine Begleitperson mitnehmen. »lyh«

Weitere Infos gibt’s unter:

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