Aktion der Wirtschaftsjunioren Wuppertal: Über 50 Freiwillige pflanzten 700 Bäume im Ronsdorfer Forst

Trotz kaltem Wetter und Regen haben am vergangenen Samstag mehr als 50 Helfer:innen an der zweiten Baumpflanzaktion der Wirtschaftsjunioren Wuppertal e.V. (WJW) im Ronsdorfer Forst teilgenommen. Gemeinsam mit dem Team Talbuddeln von Zukunft und Natur e.V. und unter fachlicher Anleitung des Forstamts der Stadt Wuppertal pflanzten die Freiwilligen innerhalb von rund drei Stunden etwa 700 junge Esskastanien und Linden.

Über 50 Helfer:innen pflanzten rund 700 Jungbäume im Ronsdorfer Forst - Foto: Wirtschaftsjunioren Wuppertal e.V.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Beteiligung laut den Wirtschaftsjunioren deutlich gestiegen: 2025 hatten rund 35 Helfer:innen die erste Pflanzaktion unterstützt. „Dass in diesem Jahr, trotz deutlich schlechterer Witterung, über 50 Menschen dabei waren, freut uns besonders und zeigt, wie wichtig vielen Menschen in Wuppertal aktiver Klimaschutz ist“, erklärt Malte Reiter, Leiter des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der Wirtschaftsjunioren Wuppertal.

„Wälder sind natürliche Klimaschützer“

Claudia Tust-Follmann, Vorständin des Vereins Zukunft und Natur e.V. und Koordinatorin des Teams Talbuddeln, betont: „Die Menschen wollen Verantwortung übernehmen und aktiv Veränderungen vorantreiben. Angesichts der Klimakrise und des Artensterbens können wir solche Aufgaben nur gemeinsam meistern.“ Der Wert von Aufforstungsprojekten sei enorm: „Wälder sind natürliche Klimaschützer. Sie binden CO2, regulieren den Wasserhaushalt und bieten vielen Arten Lebensraum – heute mehr denn je notwendig.“

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff kam selbst zur Baumpflanzaktion in den Ronsdorfer Forst und packte mit an. Begleitet wurde sie unter anderem von Sebastian Rabe, städtischer Abteilungsleiter Forsten/Waldbewirtschaftung, und weiteren Mitarbeitenden der Forstverwaltung, die die Helfer:innen anleiteten. Scherff unterstreicht die Relevanz solcher Projekte: „Wir Kommunen stehen heute vor großen Herausforderungen – zunehmende Hitzeperioden, Trockenheit oder Starkregenereignisse waren auch bei uns in Wuppertal in den vergangenen Jahren deutlich spürbar.“ Umso wichtiger seien Projekte wie diese Baumpflanzaktion, die Klimaanpassung, Bürgerengagement und Naturschutz miteinander verbinden.

Gruppenfoto während der Pflanzaktion. Zu sehen sind: Claudia Tust-Follmann (Zukunft und Natur e.V. / Team Talbuddeln), Annette Berendes (Ressortleiterin für Grünflächen und Forsten), Dr. Katrin Linthorst (Umweltdezernentin der Stadt Wuppertal), Miriam Scherff (Oberbürgermeisterin), Sebastian Rabe (Abteilungsleiter Forsten/Waldbewirtschaftung), Michael Göttler (Projektleiter der Baumpflanzaktion bei den WJW) und Malte Reiter (Leiter des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der WJW).
(v. l. n. r): Claudia Tust-Follmann (Zukunft und Natur e.V. / Team Talbuddeln), Annette Berendes (Ressortleiterin für Grünflächen und Forsten), Dr. Katrin Linthorst (Umweltdezernentin der Stadt Wuppertal), Miriam Scherff (Oberbürgermeisterin), Sebastian Rabe (Abteilungsleiter Forsten/Waldbewirtschaftung), Michael Göttler (Projektleiter der Baumpflanzaktion bei den WJW) und Malte Reiter (Leiter des Arbeitskreises Nachhaltigkeit der WJW) – Foto: Wirtschaftsjunioren Wuppertal e.V.

Pflanzaktion soll jährliche Tradition werden

Die Pflanzaktion wurde laut WJW durch Spenden in Höhe von insgesamt 7.000 Euro ermöglicht; ein Großteil der Summe stammt von ClimAid, einer Limonadenmarke aus Haan mit Fokus auf Regionalität, Klimaneutralität und Klimaschutz (blickfeld berichtete), die die Aktion zudem mit Getränken vor Ort unterstützte.

René Schunck, Vertriebsleiter bei der Firma Sachsenröder, war ebenfalls vor Ort und sponsorte einen Teil der nachhaltigen Wuchshüllen für die Setzlinge. Gepflanzt wurden nach Angaben der Wirtschaftsjunioren ausschließlich klimaresiliente Esskastanien und Linden. Die gesammelten Spenden hätten sogar die Finanzierung von mehr Setzlingen als am Samstag gepflanzt werden konnten ermöglicht – die übrigen Bäume sollen von der Stadt Wuppertal im Nachgang gepflanzt werden.

Michael Göttler, der das Projekt innerhalb der Wirtschaftsjunioren leitet, zeigt sich zufrieden: „Wir freuen uns über die große Beteiligung und hoffen, die Baumpflanzaktion künftig gemeinsam mit vielen engagierten Helferinnen und Helfern als jährliche Tradition für unsere Region fortsetzen zu können.“ »red«

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