Bäume fürs Klima und Tiny Forest-Konzept: talbuddeln lädt zu zwei Vorträgen in den BOB-CAMPUS ein

Zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober pflanzt talbuddeln traditionell neue Bäume in Wuppertal. In diesem Sommer lädt die Interessengemeinschaft zudem zu zwei Vorträgen in den BOB-CAMPUS ein. In diesen werden das Bäume pflanzen in Zeiten des Klimawandels und die Idee eines Tiny Forest, also kleiner "Urwälder" für die Stadt, vorgestellt und diskutiert.

Foto: IG talbuddeln

Im ersten Vortrag am Dienstag, 7. Mai 2024, um 19:30 Uhr geht es um „Bäume pflanzen fürs Klima“. Dazu schreibt die Interessengemeinschaft:

„Möglichst viele neue Bäume pflanzen und dadurch den Klimawandel verlangsamen oder sogar umkehren – das klingt in der Theorie gut. Doch wirken sich Bäume pflanzen und Aufforstung auch in der Praxis positiv auf das Klima aus? Oder bringen neu gepflanzte Bäume aktuell nur wenig? (…) Unabhängig von diesen Fragen machen Bäume die Klimafolgen für alle Stadtbewohner:innen erträglicher. Das Stadtgrün insgesamt hat zudem viel Potenzial, dem stattfindenden Biodiversitätsverlust entgegenzuwirken. Der Vortrag stellt die Rolle der Bäume im Stadtgrün vor und spricht konkrete Möglichkeiten zum Handeln im urbanen Raum an, egal ob im eigenen Garten oder gemeinsam in unserer Stadt.“

Das Tiny Forest-Konzept: Kleine Stadtwäldchen für Wuppertal

Am Dienstag, 11. Juni 2024, stellt talbuddeln um 19:30 Uhr die Idee des Tiny Forest vor. Zugleich sucht die Initiative für den ersten Wuppertaler Tiny Forst private Flächen in der Größe von 150 bis 300 Quadratmetern. Zum Vortrag selbst schreibt die Interessengemeinschaft:

„‚Tiny Forest‘ sind ein Beitrag zum städtischen Klimaschutz, der zudem den Bürger:innen den Zugang zu Natur und Naturerfahrung ermöglichen soll. Tiny Forests als Renaturierungsmaßnahme nach Akira Miyawaki können ein wichtiger Beitrag zur Biodiversität in den Städten und zur Kühlung sein und sind ein wirksamer Bestandteil der Schwammstadt. Das Stadtgebiet ist zudem für viele Tiere (Vögel und Insekten) ein unverzichtbarer Lebensraum. Wir können hier Biotope schaffen, die einen ernstzunehmenden Beitrag zu Rettung und Erhalt der Artenvielfalt in unserer Stadt leisten. Besonders wirksam sind diese, wenn sie als sogenannten Trittsteinbiotope vernetzt werden. Wir stellen das Konzept und seine Umsetzungsmöglichkeiten vor.“

Beide Veranstaltungen finden im BOB-CAMPUS (Max-Planck-Straße 19, 42277 Wuppertal – GoogleMaps) statt.

Helfer:in beim sommerlichen Obstbaumschnitt werden

Wer zudem selbst aktiv werden will, hat im Juni die Gelegenheit. Dann erfolgt laut talbuddeln „der sommerliche Obstbaumschnitt auf unseren Streuobstwiesen am Clausen und am Kothen.“ Interessierte können sich per E-Mail an info (at) talbuddeln.de bei der IG melden. »red«

Mehr Informationen zur IG talbuddeln & zur IG Wuppertals urbane Gärten

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