„Wir suchen auch in diesem Jahr wieder Frauen, die den Mut hatten und haben, gegen Widerstände zu kämpfen, sich zu behaupten oder mutig in die erste Reihe gehen“, sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff. „Damit möchten wir ein Zeichen setzen und weitere Frauen ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, ein Unternehmen zu übernehmen oder ganz neue Wege zu beschreiten.“
Bewerbungen bis zum 21. November 2026
Der Teilnahmebogen kann ab sofort und bis zum 21. November 2026 online unter www.bergisch-competentia.de ausgefüllt werden. Er richtet sich an Frauen aus Wuppertal, Solingen und Remscheid. Auch Nominierungen sind per E-Mail an competentia (at) stadt.wuppertal.de möglich.
Die Preise werden in drei Kategorien vergeben:
- Kategorie 1: Vorbildhafte Unternehmerin
- Kategorie 2: Kreative Lösung zur eigenen Existenzsicherung
- Kategorie 3: Leitung eines nachhaltigen Projekts für Frauen
Verleihung turnusmäßig in Solingen
Die Preisübergabe übernehmen die Oberbürgermeister:innen der drei Bergischen Städte im Rahmen eines festlichen Empfangs, der gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck ausgerichtet wird. Er findet im Frühjahr 2027 in Solingen statt. In der Jury, die die Gewinnerinnen auswählt, sitzen Vertreter:innen aus Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung.
Seit 2015 gibt es den Wettbewerb „Frau mit Profil“. In diesen zwölf Jahren wurde der Preis an ganz unterschiedliche Persönlichkeiten verliehen. Mit der Verleihung des Preises möchte Frauen und Beruf die Kraft der Veränderung sichtbar machen und mutige Frauen würdigen.
„Dinge anders machen“
„Gesucht werden Frauen, die Dinge anders machen und beispielsweise ein Unternehmen in einer schwierigen Phase neu ausgerichtet haben“, so die Verantwortlichen, die weiter ausführen: „Frauen, die trotz Widerständen eine Führungsposition übernommen haben oder eine Krise als Wendepunkt genutzt haben. Frauen, die eine männerdominierte Branche erobert haben oder bewusst neue Wege gegangen sind, statt bestehende Strukturen einfach fortzuführen.“
„Unser Ziel ist es, Frauen sichtbar zu machen, die beruflich Verantwortung übernehmen – die mit Mut vorangehen, verändern, bewegen. Mit dieser Auszeichnung wollen wir erneut couragierte Rollenvorbilder ins Rampenlicht rücken, um damit andere Frauen zu inspirieren, eigene Führungswege zu gehen“, erklärt Roswitha Bocklage, Leiterin der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung. »red«

