Biblio_theke: Pop-up-Kiosk vor der Wuppertaler Zentralbibliothek lädt zum Austausch ein

Ein Getränk holen, kurz verweilen und ins Gespräch kommen: Mit der Biblio_theke soll vor der Zentralbibliothek in Wuppertal-Elberfeld ein temporärer Begegnungsort entstehen, der Bibliothek und Kiosk miteinander verbinden will. Organisiert wird er von den beiden Studierenden Mareike Galle und Dominik Hirtel.

Zentralbibliothek in Wuppertal-Elberfeld - Foto: Biblio_theke

Kioske sind alltägliche Orte der Begegnung. Sie funktionieren niedrigschwellig und offen. Genau diese Eigenschaften greift die Biblio_theke auf und überträgt sie in den Kasinogarten vor der Zentralbibliothek: Der Pop-up-Kiosk lädt dazu ein, vorbeizukommen, Zeit vor Ort zu verbringen und die Bibliothek aus einer neuen Perspektive kennenzulernen.

Bei Getränken und Snacks entsteht laut den beiden verantwortlichen Studierenden ein Raum für Gespräche, Spiele, Austausch und spontane Begegnungen, der durch kleine, unkomplizierte Formate rund um Medien, Digitales und Literatur ergänzt wird.

Die Biblio_theke verbindet Bibliothek und Kiosk miteinander

„Mit der Biblio_theke übertragen wir die soziale Qualität eines Kiosks auf den öffentlichen Raum vor der Bibliothek. So entsteht ein Ort, an dem Menschen miteinander ins Gespräch kommen und die Bibliothek auf eine neue Weise erleben können“, sagt Mareike Galle, Mitinitiatorin des Projekts.

Die Aktion richtet sich insbesondere an junge Erwachsene, die klassische Bibliotheksangebote bisher weniger nutzen. Wie am Kiosk gilt: Einfach vorbeikommen, ein Getränk nehmen und kurz bleiben oder länger verweilen. Die Biblio_theke ist offen für alle Interessierten. Der Besuch ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. »red«

Überblick und weitere Informationen zur Biblio_theke

  • Wann: 20. und 21. August 2026, jeweils 17 bis 21 Uhr
  • Wo: Kasinogarten vor der Zentralbibliothek (Kasinostraße/Kolpingstraße in 42103 Wuppertal)
  • Instagram: @biblio_theke_wuppertal

Die Biblio_theke ist das Semesterprojekt von Mareike Galle und Dominik Hirtel. Es entstand im Masterstudiengang Public Interest Design der Bergischen Universität Wuppertal in Kooperation mit der Stadtbibliothek Wuppertal. Der Studiengang beschäftigt sich mit der Frage, wie Gestaltung gesellschaftliche Prozesse begleiten und öffentliche Räume aktiv mitgestalten kann.

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