Der polizeibekannte, 37-jährige Tatverdächtige konnte in Tatortnähe durch Polizeibeamte festgenommen werden und soll nach ersten Erkenntnissen alleine gehandelt haben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Laut einem WDR-Bericht konnten Beschäftigte der Synagoge das an einem Nebeneingang des Gebäudes gelegte Feuer schnell löschen. Es gab keine Verletzten, der Sachschaden sei gering.
Brandanschlag vor dem höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur
Der Zeitpunkt des Brandanschlags ist laut Dr. Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden, nicht zufällig gewählt: „In drei Tagen beginnt der höchste jüdische Feiertag Jom Kippur. Alle Synagogen werden voll sein. Die Sicherheitsbehörden sind in der Pflicht, die Sicherheit der Gottesdienste zu gewährleisten. Wir wollen und werden uns nicht davon abhalten lassen, unsere Religion zu leben.“
Über den Telegram-Kanal des Bündnisses „Wuppertal stellt sich quer“ wurde für heute, 17. September, um 20 Uhr zu einer spontanen Mahnwache vor der Synagoge in Barmen „als Zeichen der Solidarität und gegen jeden Antisemitismus“ aufgerufen. »red«
Weitere lokale Berichte zum Brandanschlag auf die Bergische Synagoge
- WDR: Mann warf Beutel mit brennbarer Flüssigkeit gegen Synagoge
- Talzeit: Brandanschlag auf Synagoge in Wuppertal: Tatverdächtiger festgenommen
- Westdeutsche Zeitung: Brandanschlag auf Wuppertaler Synagoge – 37-jähriger Afghane festgenommen
- Wuppertaler Rundschau: Festnahme nach Brandanschlag auf Bergische Synagoge
- Polizei Wuppertal: Verdächtiger legt Feuer an Synagoge – Festnahme

