Falls die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 nach NRW kommen sollten, möchte die Stadt Wuppertal mit dem Stadion am Zoo als Austragungsort für Fußball und die Schwimmoper für Wasserball als Gastgeberstadt dabei sein.
„Wuppertal lebt und liebt den Sport, das sieht man an unserem lebendigen Vereinsleben im Sportbereich! Und mit unseren beiden äußerst attraktiven Sportstätten könnten wir sicherlich auch in der Gastgeber-Rolle überzeugen. Ein Ja für die Olympia-Bewerbung bedeutet aber nicht nur den Weg frei machen für ein tolles Gemeinschaftsevent in Wuppertal, es bringt ebenso nachhaltige Investitionen in Verkehr, Sportstätten und öffentliche Infrastruktur mit sich. Davon profitieren nicht nur Sportfans, sondern alle Menschen vor Ort,“ sagt Oberbürgermeisterin Miriam Scherff.
Bürgerentscheid zu Olympia-Bewerbung findet zeitgleich in allen 17 Kommunen
Die Abstimmung erfolgt über eine Ja-/Nein-Frage, die lautet:
„Sind Sie dafür, dass sich die Stadt Wuppertal an der gemeinsamen Bewerbung der Region Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligt, die entweder im Jahr 2036, im Jahr 2040 oder im Jahr 2044 stattfinden sollen?“.
Ein solcher Bürgerentscheid findet in allen der 17 potenziellen Ausrichterkommunen in NRW statt.
Bindendes Ergebnis erfordert eine Mindestbeteiligung
Die Stimmzettel des Wuppertaler Bürgerentscheids werden in der Unihalle ausgezählt. Der Start der Auszählung erfolgt zeitgleich in allen Städten bzw. möglichen Ausrichterkommunen am Sonntag, 19. April, um 18 Uhr. Die Abstimmungsunterlagen müssen spätestens bis zum betreffenden Sonntag, 19. April, 16 Uhr, wieder bei der Stadt eingegangen sein. Beim Rückversandper Post muss der Postweg einkalkuliert werden. Zudem ist der Einwurf im Briefkasten am Rathaus Barmen möglich.
Damit das Ergebnis gültig ist, muss eine Mindestbeteiligung erreicht werden. In Wuppertal und allen anderen Städten mit über 100.000 Einwohner:innen gilt ein sogenanntes Abstimmungsquorum von 10 Prozent. Dies bedeutet, dass die Frage nur dann wirksam im Sinne der Mehrheit der gültigen Stimmen entschieden ist, wenn diese Mehrheit zugleich auch mindestens 10 Prozent der Bürger:innen der Kommune entspricht. Das wären für Wuppertal 25.400 Menschen. Entscheidet sich die Mehrheit der gültigen Stimmen für „Ja“ oder „Nein“ und wird das Abstimmungsquorum erreicht, ist das Ergebnis bindend. »red«
Keine Briefwahlunterlagen erhalten?
Sollten bis zum 28. März 2026 keine Wahlunterlagen eingegangen sein, können sich Betroffene ab dem 30. März bei der Wahlbehörde melden, per Mail an briefwahl@stadt.wuppertal.de oder telefonisch unter der Rufnummer 0202-563 7770.

