„Du sagst, was geht!“: Erstes Jugendbudget startet in Wuppertal-Barmen

Jugendliche und junge Erwachsene in Barmen sind ab dem 11. Mai gefragt: Welche Idee gibt es für den Stadtteil? Was soll sich verändern? Was fehlt noch in Barmen? Für mindestens vier Projekte stellt die Stadt Wuppertal im Rahmen des Jugendbudgets 50.000 Euro zur Verfügung.

„Inhaltlich ist der Ideenvielfalt keine Grenze gesetzt: Ob Freizeit oder Schule, Sport oder Kultur – alle Ideen sind im Projekt willkommen“, heißt es von Seiten der Stadt. Pro Idee beziehungsweise Projekt stehen maximal 15.000 Euro des Gesamtbudgets in Höhe von 50.000 Euro zur Verfügung. „Ausdrücklich willkommen sind jedoch auch kleinere Ideen, die mit weniger Budget auskommen und damit auch die Anzahl der realisierbaren Ideen erhöhen“, schreibt die Stadt in einer Mitteilung.

Jugendbudget in Barmen: Auf die Ideensammlung folgt die Abstimmungsphase

Auch Personen außerhalb der Zielgruppe können beim Jugendbudget mitwirken, indem sie auf das Projekt aufmerksam machen oder beim Einreichen von Ideen unterstützend aktiv werden. Letzteres beginnt ab dem 11. Mai und erfolgt – ohne Registrierung – über die städtische Beteiligungsplattform www.talbeteiligung.de. Dort finden Jugendliche eine interaktive Karte, auf der sie ihre Ideen direkt verorten können. Auch Ideen ohne Ortsbezug sind möglich.

Bei einer analogen Ideenwerkstatt können Jugendliche andere Personen im Projekt kennenlernen, sich zu ihren Ideen austauschen und diese gemeinsam weiterentwickeln. Nach einer Prüfung der entstandenen Ideen durch die Verwaltung folgt die Abstimmungsphase, in der die Teilnehmenden selbst entscheiden, welche Projekte umgesetzt werden. Alle zwischen 14 und 21 Jahren haben dafür genau eine Stimme. »red«

Barmen als Pilotbezirk für das Jugendbudget

Wuppertal-Barmen wurde laut der Stadt Wuppertal als Pilotbezirk ausgewählt, weil hier eine gute Balance aus bestehender Infrastruktur zur Ansprache von Jugendlichen und konkretem Entwicklungspotenzial besteht. Hinzu kommt: „In Barmen leben besonders viele 14- bis 21-Jährige, und alle Schulformen des Stadtbezirks sind vertreten – ideale Voraussetzungen, um die Zielgruppe direkt einzubinden.“

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