Hintergrund ist eine Kunstaktion der Gruppe Extinction Rebellion Deutschland, die so „gegen die konzernfreundliche Gaspolitik und das Greenwashing von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche“ protestierte.
In Wuppertal zog sich die grün fluoreszierende Wupper am vergangenen Donnerstagvormittag durch das Tal. Die Verantwortlichen betonen dabei, dass das zur Färbung genutzte Uranin ein ungiftiger Farbstoff sei, der unter anderem zur Dichtheitsprüfung genutzt werde und sich schnell auflöse.
„Greenwashing“ der Energiepolitik der Bundesregierung
Mit dem „Greenwashing“ soll die Energiepolitik der Bundesregierung kritisiert werden. „Sich auf Gas als Energieträger zu versteigen ist nicht nur schlecht für die Umwelt, Katherina Reiche sorgt damit auf lange Sicht für steigende Energiepreise für Verbrauchende! Dabei bringen Windkraft und Solar heute schon sichere und preiswerte Energie“, erklärt Manon Gerhardt, Pressesprecherin für Extinction Rebellion Deutschland, die eine steigende Energieabhängigkeit insbesondere von den USA befürchtet, „die unter Trump kein verlässlicher Partner mehr sind!“
Aufruf zur Großdemonstration in Hamm
Zugleich ruft Extinction Rebellion mit weiteren Organisationen wie Fridays for Future oder Greenpeace zu einer Großdemonstration am 30. Mai 2026 um 12 Uhr in Hamm auf. Gemeinsam wollen sie „die für Pflanzen, Tiere und auch Menschen katastrophalen Folgen weiterhin steigender CO2-Emissionen angesichts der Klimakrise zurück in das Bewusstsein der Gesellschaft bringen.“ »red«

