Das Warten hat ein Ende – Eröffnung des Busbahnhofs im November

Der Countdown läuft – Am 25. November soll der Busbahnhof am Döppersberg nach vier Jahren Bauzeit endlich eröffnet werden.

Update im Artikel zum Thema Uni-/E-Busse vom 9. Oktober 2018
Neuer Artikel: Keine Uni-Busse vom neuen Busbahnhof am Döppersberg

Für viele StudentInnen und MitarbeiterInnen der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) wird der 25. November 2018 ein besonderer Tag. Die Zeiten der umständlichen An- und Abreise zu den Campus Grifflenberg und Freudenberg haben dann ein Ende.

Lange genug hat es gedauert. Begonnen haben die Umbaumaßnahmen am Döppersberg 2010. Viele StudentInnen kennen nur die „Überbrückungsmaßnahme“, etwa an der Haltestelle „Ohligsmühle“, die schon immer mehr eine Notlösung, als eine akzeptable Alternative war. Fast vergessen sind die Zeiten der gelb gekachelten Unterführung, auch „Harnröhre“ genannt, die die PendlerInnen und BesucherInnen in Wuppertal begrüßte und alles andere als einladend war.

Der Busbahnhof ist eine Aufwertung für die ganze Stadt Wuppertal

Zu Beginn stieß das Großprojekt „Der neue Döppersberg“ auf wenig Gegenliebe der Wuppertaler: „Unnötig und zu teuer“ waren die Vorwürfe.

Doch mittlerweile hat sich der Wuppertaler Hauptbahnhof gemausert und viele sind vom Ergebnis angetan. Der neue und moderne Bahnhofsvorplatz, mit Busbahnhof und Mall, wirke einladend und sei eine Aufwertung für die gesamte Stadt. Dieser Meinung ist etwa Hochschulrektor Prof. Dr. Lambert T. Koch: „(…) mit Blick auf die Attraktivität der Universitätsstadt Wuppertal ist es von großer Bedeutung, dass wir mit dem neuen Döppersberg endlich ein freundliches und einladendes ‚Eingangstor zur Stadt‘ bekommen.“

Anzeige:

 

Die letzte Umbauphase war eine enorme Belastung

Für die meisten Studierenden ist das attraktive Äußere des Busbahnhofs jedoch eher zweitrangig, sondern eine Änderung des ‚Status quo‘ wichtig: Wer schiebt sich schon gerne bei Wind und Wetter hinauf zur Historischen Stadthalle, um sich dann in bereits überfüllte Busse zu quetschen?

Mit dem Endspurt des Döppersberg-Umbaus kam mit der Auflösung der Haltestelle „Ohligsmühle“ eine weitere Belastung hinzu. Die Studierenden sahen sich vor allem mit den stark überlaufenen Haltestellen „Stadthalle“ und „ Morianstraße“ konfrontiert. Das Credo seit Mai 2017 war also: Zeit mitbringen. Der Uni-Express war durch die eingeschränkte Verkehrssituation eher mit einer Bummelbahn gleichzusetzen. In den anderen Bussen der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) fühlte man sich zu den Stoßzeiten „wie in einer Sardinendose“, wie uns einige Studierende anschaulich beschrieben. Das war vor allem in den warmen Sommermonaten ein Erlebnis.

Der Uni-Express startet demnächst an Gleis 1

Dementsprechend groß sind die Erwartungen seitens der Studierenden und MitarbeiterInnen der Universität. Die meisten wünschen sich von dem neuen Busbahnhof eine geordnete und vor allem reibungslose Verbindung zwischen Elberfeld und der Universität.

Die Wege zu den Wartebereichen wurden barrierefrei gestaltet mit rollstuhl- und kinderwagengerechten Aufzügen, abgesenkten Bordsteinkanten, sowie einem taktilen Leitsystem für Menschen mit einer Sehbehinderung. Außerdem ist der Busbahnhof, anders als vor dem Umbau, bequem über Gleis 1 zugänglich.

Bis zu 120 Busse pro Stunde sollen die Wuppertaler Innenstadt mit wichtigen Haltepunkten innerhalb und außerhalb der Stadtgrenze verbinden. Die Buslinien zu den Universitätsstandorten starten und enden ebenfalls am neuen Busbahnhof und machen somit das Pendeln nicht nur schneller, sondern auch angenehmer.

Wir dürfen gespannt sein, wie sich der Busbahnhof im Realitätscheck bewährt, und halten euch natürlich auch über den anstehenden Fahrplanwechsel auf dem Laufenden. »ae«

Starten nicht alle E-Busse in Zukunft vom Hauptbahnhof?

Update – 9. Oktober 2018, 21:20 Uhr: Lukas Vaupel, AStA-Referent für Mobilität und Ökologie, hat sich bzgl. der Uni- bzw. E-Busse bei den Wuppertaler Stadtwerken erkundigt. „Wie die WSW mir gegenüber erklärt haben, werden die E-Busse tagsüber weiterhin zwischen der Historischen Stadthalle und der Universität verkehren. Lediglich morgens vor 8 Uhr, vor 10 Uhr und vor 12 Uhr, wenn die E-Busse aus dem Betriebshof oder aus dem Stadtgebiet heraus zum ersten Mal zur Uni starten, wird der Hauptbahnhof als erste Station angefahren. Der Grund dafür ist, dass aus Sicht der Stadtwerke die Busse vom neuen Busbahnhof zur Historischen Stadthalle länger als die meisten Studierenden von den Gleisen zu Fuß unterwegs sind. Die Stadtwerke hoffen so zukünftig mit den regulären Linien 603, 615 und 645, die dann über den neuen Busbahnhof zur Uni fahren, die Pendlermassen gut verteilen zu können. Wir als AStA bewerten diese Planung derzeit noch.“

Studierende können sich vor diesem Hintergrund direkt an Lukas Vaupel über die E-Mailadresse lukas.vaupel@asta.uni-wuppertal.de wenden.

Anzeige:

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.