„Neuen Garten Hardt“ © xx

„Neuer Garten Hardt“ © xx

Wuppertal ist bekannt für seine industrielle Geschichte und gilt gleichzeitig als „grünste Großstadt“ der Republik. Diesen Namen verdankt die Stadt nicht zuletzt dem „Neuen Garten Hardt“, als Verknüpfung des Botanischen Gartens mit der Elisenhöhe von prachtvollen Wiesen.

Exotisches und heimisches Grün, kleine Seeoasen sowie ein einmaliger Ausblick über die ganze Stadt – der Neue Garten Hardt ist ein wahres Naturmärchen im Zentrum Wuppertals. Auf rund 3,6 ha Fläche und in 220 Metern über NN (90 Meter über dem Tal) verschmelzen Natur, Kunst und Unterhaltung. Für die Entspannung und Nahrhaftes sorgt der älteste Biergarten der Stadt.

Eingehüllt im Baugerüst: der Elisenturm © xx

Eingehüllt im Baugerüst: der Elisenturm © xx

Der Botanische Garten ist ein wichtiger Bestandteil der Anlage und verfolgt seit rund 126 Jahren seine Mission – den nachhaltigen Erhalt und Schutz von rund 4000 Pflanzenarten aus allen Kontinenten. Seit 1910 bildet dieser gemeinsam mit der Eller’schen Villa, einer Orangerie und dem 21,40 Meter hohen Elisenturm einen unzertrennlichen Kern des Parkgrüns. Im Turm befinden sich eine Aussichtsplattform und ausführliche Informationen zu den Hardt-Anlagen. Aufgrund der Bauarbeiten bleibt dieser beliebte Trauungsort jedoch noch einige Wochen an Sonntagnachmittagen geschlossen. Seit 10 Jahren gehören drei thematische Gewächshäuser und eine schicke lang gestreckte Wassertreppe zum informativen Teil des Neuen Gartens. In dem großen, frei betretbaren Schauhaus sind tropische Nutzpflanzen ausgestellt. Die beiden kleineren Häuschen bieten genug Platz für Spezialsammlungen von Zwiebeln- und Knollengewächsen sowie Kakteen, und sind nur zu Führungszeiten geöffnet.

Die Parkanlage © xx

Die Parkanlage © xx

Für das dauerhafte Wohlbefinden der grünen Bewohner sowie für die Unterhaltung der Gäste sorgt seit 1993 der Verein der Freunde und Förderer des Botanischen Gartens Wuppertal e.V. Mit ihrer Unterstützung wurde u.a. der Bau des Heilpflanzen- und Gewürzgartens ermöglicht. Die interessierten Besucher werden durch Führungen, Exkursionen und Vorträge mit den Gartenbeständen und weiteren botanischen Aspekten vertraut gemacht. Als ein kleines Extra bietet der Verein einen speziellen Beratungsdienst rund um Pflanzen, Schädlinge und vieles mehr an.

In Wuppertal trifft die Natur auf Kunst. Jedes Jahr werden mehrere Projekte und Ausstellungen auf der Hardt realisiert. Erst kürzlich wurde das 6. Skulpturenprojekt „Gartenzwerge“ von Oswald Gibiec-Oberhoff im Botanischen Garten geschlossen. In wenigen Wochen, ab dem 14. November, beginnt die nächste Ausstellung „Geschenke aus Glas fürs Weihnachtsfest“ von Ursula und Karl Werner.

Ob im Sommer oder Winter – in dem Neuen Garten Hardt ist für jeden was dabei! Wer also die Zeit an der frischen Luft sinnvoll verbringen und dabei etwas erleben möchte, ist hier herzlich willkommen. »xx«

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