Die Gruppe, bestehend aus acht Schüler:innen im Alter von 18 und 19 Jahren aus Haan, Remscheid und Solingen, arbeitete ein ganzes Schuljahr wöchentlich in der Junior Uni zusammen an ihrem Projekt. Die Herausforderung in diesem Jahr war der Bau eines zukunftsfähigen FoodConnect-Marktes, der Anbau, Verarbeitung, Verkauf und soziale Begegnung miteinander verbindet. Dabei ging es nicht nur um technische Umsetzungen, sondern auch um soziale Fragen – etwa um den Zugang zu frischen Lebensmitteln oder um die Einbindung verschiedener Gruppen.
Finales Modell mit Schwebebahn-Haltestelle
Gemeinsam konzeptionierten die Jugendlichen ihren Markt, entwarfen Modelle am PC und setzen ihren Favoriten in ein detailreiches Modell um – natürlich nicht ohne Wuppertals Wahrzeichen. Die pinke Schwebebahn kann direkt am Markt halten und bringt die Besucher:innen nachhaltig und direkt an ihr Ziel. Während des ganzen Schuljahres sammelte die Gruppe so kontinuierlich Punkte, um sich für das Finale zu qualifizieren. Junior Uni-Dozentin Maya Hettesheimer zeigt sich begeistert vom Engagement der Gruppe: „Die Zusammenarbeit der Jugendlichen, die sich ja alle vorher nicht kannten, war beeindruckend. Immer wieder nutzen sie Synergien innerhalb des Teams, um die komplexe Aufgabe zu lösen. Dabei nahmen sie auch viele Extra-Termine wahr und engagierten sich außerordentlich für ihr Projekt.“
Platz 8 im ersten Anlauf
„Es ist beeindruckend zu sehen, wie diese jungen Erwachsenen gemeinsam an einer Herausforderung gewachsen sind und dabei nicht nur theoretische Lösungen entwickelt, sondern aktiv ihre Lebensrealität mitgestaltet haben. Genau diese Form der Zusammenarbeit wird in der Gesellschaft gefordert – bei uns wird sie bereits umgesetzt“, freut sich auch Julian Jacob, abgeordnete Lehrkraft an der Junior Uni und zuständig für den Bereich Kooperation mit Schulen, über den Erfolg.
Das Projekt zeige, wie Jugendliche durch gemeinsames Handeln und aktive Gestaltung echte Selbstwirksamkeit erleben. Die Science League bot dabei eine Plattform, auf der die Teilnehmer:innen ihre Ideen einbringen und umsetzen konnten. Der 8. Platz im ersten Anlauf unterstreicht laut den Verantwortlichen der Junior Uni die Qualität der Arbeit und den Erfolg der Zusammenarbeit. »red«
Science League des zdi.NRW
Die Science League des zdi.NRW (Zukunft durch Innovation) fördert teamorientiertes Arbeiten, kreative Lösungsansätze und die Anwendung von MINT-Kenntnissen in der Praxis. Die Schüler:innen der Sekundarstufe II aus ganz Nordrhein-Westfalen entwickeln im Laufe eines Schuljahres innovative Projekte zu vorgegebenen Themen – wie etwa Stadtentwicklung, Nachhaltigkeit oder digitale Transformation. Am Ende steht ein großes Finale, bei dem die besten Teams ihre Ideen präsentieren und von einer Fachjury bewertet werden.
Der Science League-Projektkurs war eine Kooperation von der Junior Uni mit Schulen aus der Region, die diesen Projektkurs in ihren Schulen anboten.

