Neuer Mieter im Bahnhofsempfangsgebäude in Elberfeld: „Burgermeister“ zieht an den Döppersberg

Am gestrigen Freitag, 10. April 2026, eröffnete der „Burgermeister“ seinen Wuppertaler Standort. Die vor 20 Jahren in Berlin gegründete und inhabergeführte Kette startete in einem Berliner Toilettenhäuschen und verfügt nun über rund 30 Filialen in Deutschland und Polen. blickfeld war bei der Wuppertaler Eröffnung dabei, testete das neue Angebot und sprach zudem mit Markus Bürger, Investor des Bahngebäudes, über die weitere Entwicklung der Immobilie.

Der erste Burger von oben ist die vegetarische Variante - Foto: Kevin Bertelt

Die neue „Burgermeister“-Filiale im ehemaligen Bahnhofsempfangsgebäude am Döppersberg befindet sich an der Ecke von Gleis 1 bzw. des gerade im Umbau befindlichen Bahnsteigs und des Busbahnhofs. Ebenerdig zugänglich – in Zukunft auch vom Bahnsteig aus – versprüht der Standort durch seine grün-weißen Kacheln und Holz-Sitzplätze deutliche Berliner U-Bahnstations-Vibes. Darin darf die Schwebebahn nicht fehlen: Diese ist Teil eines Werks des Streetart-Künstlers SEFTUS, mit dem die Kette in vielen ihrer Filialen kooperiert.

Produkte aus eigener Produktion, jedoch kaum vegetarisch oder vegan

Wir testeten unter anderem zwei Pommes- und drei Burger-Variationen. Die Preisspanne für Letztere liegt zwischen 5,20 und 9,70 Euro – am Eröffnungswochenende (10. bis 12. April 2026) wird für diese ein Rabatt über 50 Prozent gewährt. Ernüchternd dabei: Von acht Bürgern, die zur Auswahl stehen, ist lediglich einer vegetarisch, wobei uns diese im Geschmackstest als sehr gute Alternative zur fleischigen Variante überzeugte. Vegan sind lediglich die „puren“ Pommes (Fries) ohne Fleisch- oder Käse-Toppings. Pluspunkte sind, dass Ketchup und Mayo kostenlos per Spender bereitstehen und die Pommes frisch vor Ort hinter der Theke – wie wir live sehen konnten – geschnitten werden. Auch Burgerbrötchen und Patties sollen aus eigener Produktion kommen. Im Test fallen insbesondere die Brötchen dadurch auf, nicht einem „Papp-Buns“-Geschmack zu erliegen. Süßes, Cookies und Milchshakes, komplettieren das Angebot.

Mehr Mieter und eine Schwebebahn bis zum Sommer

Bei der Eröffnung dabei war auch Marcus Bürger. Der Investor hat das historische Bahngebäude des Wuppertaler Hauptbahnhofs 2022 erworben. Das Konzept des „Burgermeister“, deren Produktion und Berliner Standort er persönlich besucht habe, beschreibt er als „durchdacht und qualitativ hochwertig.“ Auch stünden bereits die Nachbarn des Lokals fest. So sollen ein durchgehend geöffneter E- bzw. Automatenkiosk sowie das Elberfelder Kundencenter der Wuppertaler Stadtwerke (WSW) einziehen. Auch seien die darüberliegenden Büroräume vermietet, unter anderem an ein IT-Unternehmen.

Entwurf aus 2022 – Renderings: Frielinghaus Schüren Architekten / Marcus Bürger

Der ehemalige Schwebebahnwagen, der über den Durchgang von Gleis 1 zwischen dem Bahngebäude und dem Standort der Bundespolizei das neue Highlight des Bahnhofs-Ensamble bilden soll, wird voraussichtlich – so Bürger – in diesem Sommer kommen. »mw«

Transparenzhinweis: Die blickfeld-Redaktion wurde zur Eröffnung eingeladen. Die Produkte wurden uns kostenfrei bereitgestellt. Die Berichterstattung wurde dadurch nicht beeinflusst.

  1. Alexandra Reubsaet

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Ich beobachte genau die Rubrik „What’s NEW, what’s zu in der Wuppertaler Rundschau. Jetzt hat in Wuppertal ein Bürger Restaurant neu geöffnet. Ich, als Zöliakie Betroffene, bin sehr enttäuscht, dass nirgendwo glutenfreie Gerichte angeboten werden, ausser Salat.
    Ich hoffe, dass sich dieses Problem mal in Wuppertal lösen wird!

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