Olympia in Wuppertal: kein Wasserball in der Schwimmoper

Das aktualisierte Sportstättenkonzept der NRW-Staatskanzlei für die Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 und 2044 sieht die Wuppertaler Schwimmoper als Austragungsstätte für die Wasserball-Wettkämpfe nicht mehr vor. Eine andere Spielstätte wurde hingegen im Konzept bestätigt.

„Damit mussten wir rechnen“, erklärt Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski zu der Nachricht. Grund sei die nicht erweiterbare, auf 1.500 Personen begrenzte Zuschauerkapazität in der denkmalgeschützten Schwimmoper. „Uns wurde allerdings versichert, dass unser Vorzeigebad im Trainingsstättenkonzept, das noch folgt, weiter berücksichtigt bleibt“, so Szlagowski.

Dafür sei das Stadion am Zoo als Spielstätte für den Fußball und damit fester Teil des Sportstättenkonzeptes in der Aktualisierung bestätigt. „Das ist sehr gut, denn das Land hat von höchster Stelle Fördermöglichkeiten für die Austragungsorte in Aussicht gestellt. Ich verbinde damit natürlich die Hoffnung auf eine Überdachung der Zuschauerplätze auf der Nord, der Gegengerade und der Süd, sollte die NRW-Bewerbung im September erfolgreich sein.“

Stadt sieht Chance für weitere olympische Sportarten

Szlagowski verwies außerdem darauf, dass über den Planungszeitraum von mindestens zehn Jahren weitere olympische Sportarten in das Programm aufgenommen werden können. „Wer weiß, was bis dahin noch für Wuppertal in Frage kommen könnte.“ Als eine der vierzehn Bewerberkommunen und mit einem Bürgerentscheid-Ergebnis jenseits der 70-Prozent Zustimmung sei man laut den städtischen Verantwortlichen „auf jeden Fall ganz vorne mit dabei.“ »red«

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