Politische Runde: „Warum ist Europa für Russland der Feind?“

Am Montag, 23. Februar 2026, ist Andrey Gurkov zu Gast in der „Politischen Runde“ der Bergischen Volkshochschule (VHS). Andrey Gurkov, in Moskau geboren, lebend in Köln, hat sich „Zeit seines Lebens als Brückenbauer verstanden. Brücken, die vermitteln sollen zwischen dem russischen Reich im Osten, das von der Ostsee bis an den Pazifik reicht, und den Deutschen, den Europäern.“

Andrey Gurkov - Foto: Maya Claussen

Doch spätestens mit dem Vollangriff auf die Ukraine, der sich am 24. Februar zum vierten Mal jährt, seien alle Brücken zerstört worden. „Der Putinismus hat mit ‚dem Westen‘ gebrochen, aber nicht nur er, sagt Andrey Gurkov: die russische Gesellschaft sehe sich längst nicht mehr als Teil der europäischen Wertegemeinschaft, Europa sei zum Feindbild geworden“, schreibt die VHS in ihrer Veranstaltungsankündigung.

In der „Politischen Runde“ berichtet Andrey Gurkov im Gespräch mit Alice Berger, warum für Russland Europa der Feind geworden ist und ob er weiterhin die Hoffnung hat, Brücken zu bauen.

Die Diskussionsveranstaltung beginnt am 23. Februar 2026 um 19:30 Uhr im Forum der Bergischen VHS (Auer Schulstr. 20, 42103 Wuppertal – GoogleMaps). Der Eintritt ist frei, es gilt „pay what you like“. »red«

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