Rund um die Uhr geöffnet: Wuppertaler Start-up Local Life eröffnet ersten „Local Hub“ im Luisenviertel

Beim Einkaufen etwas vergessen und alle Läden sind nun zu? - die Luisenstraße 94 hat rund um die Uhr geöffnet. Dort, im Wuppertaler Luisenviertel, hat das Start-up Local Life einen Mini-Markt aufgebaut. Elf Verkaufsautomaten bieten beispielsweise Getränke, Snacks, Haushaltswaren und regionale Produkte an.

Zum Angebot gehören auch frische Produkte, unter anderem Fleischwaren der regionalen Metzgerei Kaufmann oder Kaffee der lokalen Rösterei talbohne. Tabakwaren, Zeitschriften oder typische Kioskartikel gehören nicht zum Sortiment.

„Local Hub“ im Wuppertaler Luisenviertel erfordert kein Personal vor Ort

Die Bedienung erfolgt über Touchscreen-Terminals: Produkt auswählen, bezahlen und direkt mitnehmen. Bezahlt werden kann bar, mit Karte oder digital. „Personal ist vor Ort nicht erforderlich – ein Ansatz, der insbesondere dort neue Versorgungsmöglichkeiten schafft, wo Zeit, Fläche oder personelle Ressourcen begrenzt sind“, heißt es in einer Mitteilung der Wuppertaler Wirtschaftsförderung.

Alternative auf dem Katernberg: „Die BOX“

Frische und regionale Produkte in Bio- oder Demeter-Qualität rund um die Uhr? Die gibt es in „Die BOX“ auf dem Katernberg in Wuppertal. Dort hat Stephanie Kesseler im Mai einen smarten „Tante-Emma-Laden“ eröffnet. Der Einkauf erfolgt hier per App.

Hinter dem „Local Hub“ stehen Jakob Larsen und Valentin Steinbrenner, die Geschäftsführer des Wuppertaler Unternehmens Local Life. Das Start-up wurde 2020 gegründet und verfolgt das Ziel, „gesunde Ernährung und nachhaltige Versorgung in Unternehmen, Bildungs- und öffentlichen Einrichtungen sowie zunehmend auch im urbanen Raum zugänglich zu machen.“

Start-up Local Life plant in Zukunft mobile „Local Hubs“ in Übersee-Containern

Local Life betreibt laut eigenen Angaben rund 70 Automaten in Kantinen, Krankenhäusern, Bildungseinrichtungen und öffentlichen Gebäuden – darunter auch in der Bergischen Volkshochschule an der Auer Schulstraße. Mit dem „Local Hub“ im Luisenviertel erweitert das Start-up sein Geschäftsmodell in Richtung Quartiersversorgung. Ziel sei es, das bestehende Angebot im Stadtteil zu ergänzen, ohne in Konkurrenz zur Gastronomie zu treten.

Neben weiteren Automatenstandorten arbeiten die Gründer bereits an einem mobilen Local Hub“, bei dem die Automaten in einem Übersee-Container gebündelt werden. Damit ließen sich künftig auch temporäre oder bisher unterversorgte Standorte erschließen. »mw«

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