Schwebebahn in Afrika? Vortrag im Museum Industriekultur zum 125-jährigen Jubiläum

Die Wuppertaler Schwebebahn ist weltweit einzigartig – doch ihre Geschichte reicht gedanklich weit über das Tal der Wupper hinaus. Im Jubiläumsjahr der Schwebebahn lädt das Museum Industriekultur („MI“) am Mittwoch, 18. März 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag mit dem Titel „Die Wuppertaler Schwebebahn in Afrika?“ ins Engels-Forum im „MI“-Besucherzentrum (Engelsstraße 10, Wuppertal) ein.

Foto/Quelle: Stadtarchiv Wuppertal

Referentin Nina Kleinöder stellt ein wenig bekanntes Kapitel der Schwebebahngeschichte vor. Während die Bahn heute als ingenieurtechnische Pionierleistung des späten 19. Jahrhunderts gilt, zeigen historische Quellen, dass ihr Entwickler Eugen Langen das „System Langen“ auch für Projekte außerhalb Europas ins Gespräch brachte. In seinem Nachlass finden sich Hinweise darauf, dass ein entsprechendes Schwebebahnsystem als Alternative zu kolonialen Schmalspurbahnen für die damalige Kolonie Deutsch-Ostafrika vorgeschlagen wurde.

Auftakt der Reihe „Die Schwebebahn – 125 Jahre Fortschritt und Geschichte“

Der Vortrag ordnet diese Überlegungen in den historischen Kontext von Technikentwicklung, kolonialer Politik und wirtschaftlichen Interessen um 1900 ein und eröffnet damit eine neue Perspektive auf die Geschichte der Wuppertaler Schwebebahn.

Die Veranstaltung bildet zugleich den Auftakt der Reihe „Die Schwebebahn – 125 Jahre Fortschritt und Geschichte“, die das Museum Industriekultur, die Stiftung Regionale Verkehrsgeschichte und das WUMILA gemeinsam veranstalten. Mit Vorträgen und Besichtigungen möchte sich die Reihe im Jubiläumsjahr verschiedenen technischen und historischen Facetten der Schwebebahn widmen. »red«

Vortrag: Schwebebahn in Afrika?

  • Termin: Mittwoch, 18. März 2026, 18 Uhr (Eintritt: frei)
  • Ort: Engels-Forum im „MI“-Besucherzentrum, Engelsstraße 10, Wuppertal

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