Spatenstich Freibad Mirke: Auf dem Weg zum Naturbad und Bürger- und Quartierspark

Symbolischer Spatenstich im Freibad Mirke: Nun beginnen die Arbeiten, das geschlossene Bad zu einem Naturbad und Bürger- und Quartierspark mit Freizeit-, Sport-, Erholungs- und Kulturangeboten umzugestalten. Der Förderverein Pro Mirke e.V. hatte geladen.

Spatenstich am Freibad Mirke - Foto: Stadt Wuppertal

Nach der aktuellen Planung soll das Freibad Mirke wieder für Abkühlung, Schwimmsport und Badespaß zur Verfügung stehen — als Freibad mit biologischer Wasseraufbereitung, eingebettet in einen Quartierspark mit verschiedenen Freizeit- und Kulturangeboten. Zu diesem Zweck stehen Bundesmittel in Höhe von drei Millionen Euro bereit. Den Eigenanteil in Höhe von 10 Prozent der Fördersumme trägt die Stadt.

„Dieses Bad ist 174 Jahre alt“, so Vereinsvorsitzender Heiner Mokroß. Nun soll ein neues Kapitel in der Geschichte des Bades aufgeschlagen werden. Unter der Federführung des Vereins Pro Mirke soll das Gelände saniert und zu einem Bürger- und Quartierspark mit Freizeit-, Sport-, Erholungs- und Kulturangeboten umgestaltet werden.

Freibad Mirke soll in Zukunft ganzjährig ein Ort für Kultur und Erlebnis sei

Der Entwurf des Bremer Planungsbüros Polyplan-Kreikenbaum sieht vor, dass die Anlage größtenteils in ihrer bisherigen Form erhalten bleibt. Die Gebäude werden saniert, die Sanitäranlagen erneuert, das Becken bleibt fast in seiner Größe und Form bestehen. Neu sind eine Rutsche, ein Strand als Einstieg in den Flachwasserbereich, ein Tretbecken im oberen Bereich und eine Wipfelseilbahn über das Gelände. Am seitlichen Gebäudestrang wird eine Aussichtsplattform geschaffen. Das Freibad Mirke soll nach dem Willen des Fördervereins zudem nicht nur im Sommer offen stehen, sondern ganzjährig ein Ort für Kultur und Erlebnis sein.

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff (mitte) – Foto: Stadt Wuppertal

Oberbürgermeisterin Miriam Scherff würdigte das Engagement des Vereins und dankte den Aktiven dafür, das Ziel auch über so viele Jahre hinweg nicht aus den Augen verloren zu haben. Gemeinsam mit Heiner Mokroß, Csilla Letay und Volker Dittgen vom Vereinsvorstand nahm sie den symbolischen Spatenstich vor. »red«

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert