Ein trockenes Jahr 2025 und geringe Niederschläge in den Monaten November bis Januar sowie März und April seien für den niedrigeren Wasserstand in der Großen Dhünn-Talsperre verantwortlich. Deswegen werde seit Mitte März vorsorglich die Wasserabgabe an die Dhünn maßvoll reduziert. Seit Anfang April hätten zudem die Wasserversorger die Nutzung der Talsperre – zu deren Entlastung – reduziert und würden andere Rohwasserquellen stärker in Anspruch nehmen.
„Ein akuter Wassermangel besteht somit aktuell nicht“
„In Wuppertal wird durch die Nutzung der Kerspetalsperre, der Herbringhauser Talsperre sowie von Rheinuferfiltrat als weitere Rohwasserquellen neben der Großen Dhünn-Talsperre der Bedarf zuverlässig gedeckt. Ein akuter Wassermangel besteht somit aktuell nicht“, erklären WAW, WSW und der Wupperverband in einer gemeinsamen Mitteilung.
Gleichzeitig bitten der Eigenbetrieb Wasser und Abwasser Wuppertal und die WSW Energie & Wasser AG die Bürger:innen bereits jetzt um einen bewussten und sorgsamen Umgang mit Trinkwasser. Ein verantwortungsvoller Verbrauch helfe, die vorhandenen Ressourcen zu schonen und auf mögliche weitere Trockenperioden vorbereitet zu sein.
„Wuppertal ist gut versorgt“
„Wir möchten transparent kommunizieren, wie sich die Situation entwickelt“, heißt es aus den Unternehmen. „Wuppertal ist gut versorgt – gleichzeitig liegt es in der Verantwortung aller, Wasser nicht unnötig zu verschwenden. Der sorgsame Umgang mit der kostbaren Ressource Trinkwasser wird wegen der Auswirkungen des Klimawandels immer wichtiger.“
Der WAW, die WSW und der Wupperverband kündigen an, weiterhin über die Entwicklung des Füllstands zu informieren. »red«

