Ukraine-Hilfe: Kirche im Tal überführt Kabelmesswagen nach Kamjanske

Anna Volkova, Pastorin der „Kirche im Tal“, und ihr Team engagieren sich in der Ukraine-Hilfe. Sie organisieren Hilfsgütertransporte in das Land, laden wöchentlich zu einem deutsch-ukrainischen Familiencafé ein und boten erst kürzlich 15 Kindern aus Kamjanske, der Partnerstadt Wuppertals, eine sommerliche Auszeit vom Krieg (blickfeld berichtete). Jetzt startet die nächste Hilfsaktion.

Übergabe des Kabelmesswagens bei den Stadtwerken Ratingen - Foto: Kirche im Tal

„Wir haben als Gemeinde einen Kabelmesswagen der Stadtwerke Ratingen erworben. Die Stadtwerke hatten diesen nach über 25 Einsatzjahren gegen ein neues Modell ausgetauscht. Zugleich besteht in Wuppertals ukrainischer Partnerstadt Kamjanske Bedarf nach einem solchen Wagen, um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten“, erklärt Pastorin Anna Volkova. Das Fahrzeug steht derzeit auf dem Gelände der „Kirche im Tal“. Der Kontakt zu den Stadtwerken wurde über ein Vorstandsmitglied des kürzlich gegründeten Städtepartnerschaftsvereins Wuppertal-Kamjanske vermittelt.

Über 60 Hilfsgütertransporte in die Ukraine

Derzeit organisiert die Gemeinde die Überführung des Fahrzeugs, worin sie mittlerweile routiniert ist: „Wir haben bis dato über 60 Hilfsgütertransporte in die Ukraine organisiert. Alle sechs bis acht Wochen startet einer in den Osten der Ukraine, also in die unmittelbar vom Krieg betroffenen Regionen – bis nach Saporischschja.“ Anna Volkova betont dabei, dass die Hilfe immer dort ankommen soll, wo sie tatsächlich gebraucht wird.

Perspektivisch sollen solche Hilfsaktionen auch über den Städtepartnerschaftsverein Wuppertal-Kamjanske, dem Anna Volkova ebenfalls angehört, organisiert werden. „Wir als ‚Kirche im Tal‘ werden unsere Hilfe fortsetzen und freuen uns über Spenden und helfende Hände“, so Volkova abschließend. »mw«

Kirche im Tal

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert