Wupperputz 2026: unter fünf Tonnen Müll sogar ein Bettgestell

Am Samstag, 21. März 2026, räumten rund 2100 freiwillige Helfer:innen bei Frühlingswetter am Ufer der Wupper auf. Dabei kamen laut Angaben der Wuppertaler Stadtverwaltung rund fünf Tonnen Müll zusammen, darunter sogar ein Bettgestell.

Foto: Stadt Wuppertal

„Wir freuen uns, dass so viele Freiwillige trotz des verschobenen Termins an Bord waren und an der Wupper klar Schiff gemacht haben“, sagt Organisatorin Claudia Wolthoff. Der ursprünglich geplante Aufräumtag wurde um eine Woche verschoben, da die Pegelstände der Wupper in der Vorwoche zu hoch waren. Hinzu kam, dass die Schwebebahn am Samstag nicht fuhr.

Vom Beyenburger Stausee bis zur Rutenbeck

Aufgeräumt wurde vom Beyenburger Stausee bis zur Rutenbeck. Wo die Bermen der Wupper wegen steiler Uferbefestigungen nicht direkt zugänglich sind, half der Wupperverband mit Leitern weiter. Ab Mittag waren der Eigenbetrieb Straßenreinigung (ESW) und die Abfallwirtschaftsbetriebe (AWG) unterwegs, um die gefüllten Müllsäcke und Fundstücke einzusammeln. Beim Wiegen der Müllmengen habe sich einmal mehr gezeigt, wie hilfreich die Frühjahrs-Aktion an der Wupper sei. Unter den Fundstücken hätten sich neben Einwegverpackungen oder Kaffeebechern auch E-Scooter, ein Fahrradrahmen, Baustellenschilder, Einkaufswagen und sogar ein Bettgestell befunden.

Um zu ihrem gewünschten Uferabschnitt zu kommen, erhielten die Helfer:innen einen Wupperputz-Button, mit dem sie kostenlos Busfahren konnten. Außerdem gab es zum Dank Karten für den Grünen Zoo, die städtischen Bäder und ermäßigten Eintritt ins Von der Heydt-Museum. »red«

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