Den Auftakt macht die Bergische Universität am Dienstag, 13. Oktober, von 11:30 bis 14:30 Uhr mit einem Aktionstag gegen Diskriminierung und sexualisierte Gewalt im Bibliotheksinnenhof auf dem Campus Grifflenberg. Rund um den Beratungsbus TILDA der FrauenBeratung Wuppertal stellen sich verschiedene Beratungs- und Anlaufstellen vor. Informations- und Kreativangebote sollen dazu einladen, sich mit Diskriminierung und sexualisierter Gewalt auseinanderzusetzen und Unterstützungsangebote kennenzulernen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Umgang mit sexistischen und queerfeindlichen Aussagen im Alltag
Am Mittwoch, 14. Oktober, von 9:30 bis 15:30 Uhr geht es um die Frage, wie mit sexistischen und queerfeindlichen Aussagen im Alltag umgegangen werden kann. Die FrauenBeratung Wuppertal und kubiq – Raum für queere Bildung bieten ein Argumentationstraining im Inside:Out – dem queeren Zentrum in Wuppertal e. V. an. Anhand konkreter Alltagssituationen werden unterschiedliche Argumentations- und Handlungsmöglichkeiten erprobt. Dabei geht es nicht darum, für jede Situation die eine „richtige“ Antwort zu finden. Im Mittelpunkt stehen vielmehr die Fragen:
- Wie kann ich Haltung zeigen?
- Wie kann ich Betroffene solidarisch unterstützen?
- Und wie kann ich auch in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben?
Das Training richtet sich an Menschen aller Geschlechter. Eine Anmeldung bei der FrauenBeratung Wuppertal ist erforderlich. Informationen dazu finden sich auf der Webseite der FrauenBeratung.
Lesung von Autorin und Podcasterin Rebekka Endler
Den Abschluss der Aktionswoche bildet am Donnerstag, 15. Oktober, um 18:30 Uhr eine Lesung mit der Autorin und Journalistin Rebekka Endler in der Färberei Wuppertal. In ihrem Buch „Witches, Bitches, It-Girls. Wie patriarchale Mythen uns bis heute prägen“ begibt sich Endler auf eine anekdotische Spurensuche durch Geschichte und Gegenwart. Sie zeigt, welche misogynen Mythen sich hartnäckig halten, wie sie gesellschaftliche Frauenbilder prägen und warum patriarchale Vorstellungen auch in vermeintlich modernen Erzählungen immer wieder auftauchen. Während der Lesung besteht Gelegenheit zum Gespräch mit der Autorin. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. »red«
- Veranstaltungsseite der Aktionswoche: antidiskriminierung.uni-wuppertal.de

