Von Wuppertal bis nach Eindhoven: Verlängerung des RE 13 verzögert sich

Mit dem Regionalexpress (RE) 13 von Wuppertal bis nach Eindhoven - diese grenzüberschreitende Verbindung sollte ab Dezember 2026 Realität werden. Fahrgäste werden sich jedoch gedulden müssen. Wie der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) mitteilt, verzögern sich die Fahrzeugauslieferung sowie die Arbeiten am Bahnhof Venlo.

Die bestellten Mehrsystemfahrzeuge vom Typ FLIRT3XL von Stadler sind laut VRR erforderlich, um den Betrieb sowohl auf deutscher als auch auf niederländischer Bahninfrastruktur durchführen zu können. Ohne diese Fahrzeuge sei ein durchgehender internationaler Betrieb nicht möglich. Diese Züge fehlen nach VRR-Angaben, so dass der RE 13 in einer Übergangsphase mit Ersatzfahrzeugen nur wie bisher zwischen Hamm und Venlo verkehren kann. Diese Fahrzeuge könnten jedoch nicht auf der niederländischen Strecke eingesetzt werden.

Zusätzlich zur Fahrzeugauslieferung: Arbeiten im und um den Bahnhof Venlo verzögern sich

„Wir wissen, wie wichtig diese internationale Verbindung für viele Reisende ist. Umso entscheidender ist es, dass die notwendigen Fahrzeuge schnellstmöglich bereitstehen. Wir appellieren an den Hersteller, die weitere Produktion mit höchster Priorität voranzutreiben. Unser gemeinsames Ziel bleibt eine zuverlässige und attraktive Verbindung zwischen Deutschland und den Niederlanden“, sagt VRR-Vorstandssprecher Oliver Wittke.

Parallel würden sich notwendige Arbeiten im und um den Bahnhof Venlo verzögern, die einen grenzüberschreitenden Betrieb über Venlo hinaus Richtung Eindhoven erst ermöglichen. Die Umsetzung werde noch Jahre in Anspruch nehmen und möglicherweise bis in die 2030er-Jahre dauern. Die Verantwortlichen auf der niederländischen Seite würden Möglichkeiten zur Überbrückung und Beschleunigung prüfen.

RE 13: DB-Tochter löst Keolis (Eurobahn) ab

Laut eines Berichts des Eisenbahn-Magazins übernimmt ab Dezember 2026 die Regionalverkehr Start Deutschland GmbH, eine Tochter der DB Regio AG, den Betrieb des RE 13 und löst damit den bisherigen Betreiber Keolis (Eurobahn) ab. Die neuen Fahrzeuge beschaffe hingegen der VRR, bei dem die Aufgabenträger Eigentümer der Züge werden und diese an das Eisenbahnverkehrsunternehmen verpachten. »red«

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