Wahlhelfer/-innen zur Kommunalwahl am 13. September 2020 gesucht

Am 13. September 2020 findet in Nordrhein-Westfalen die Kommunalwahl statt. Dann werden die Bezirksvertretungen, Stadträte und Oberbürgermeister im Bergischen Städtedreieck gewählt. Wuppertal, Remscheid und Solingen suchen zur Durchführung der Wahl noch zahlreiche Wahlhelfer/-innen.

Titelfoto: Auch über die Besetzung der Wuppertaler Stadtspitze wird im September entschieden.

In Wuppertal müssen 272 Wahlvorstände mit jeweils sechs Personen besetzt werden. Solingen braucht 1 000 Wahlhelfer/-innen und sucht nach eigenen Angaben noch etwa 500. Auch Remscheid wirbt um fleißige Hände, die helfen, die Wahl am 13. September und ggf. eine Stichwahl am 27. September 2020 durchzuführen.

Welche Aufgaben haben Wahlhelfer/-innen am Wahltag?

Alle Wahlhelfer/-innen treffen sich in der Regel morgens in ihrem Urnenbezirk und bereiten das Wahllokal vor. Anschließend wird der Wahlvorstand in eine Vormittags- und eine Nachmittagsschicht aufgeteilt. Es müssen nicht alle Mitglieder den ganzen Tag vor Ort sein. Dies ist erst wieder notwendig, kurz bevor die Wahllokale um 18 Uhr schließen. Während einer Schicht fallen Aufgaben, wie etwa die Prüfung der Wahlberechtigung, die Ausgabe der Wahlzettel und die spätere Auszählung der Stimmen, an. Daneben gibt es die Möglichkeit, in den Briefwahlvorständen mitzuwirken, die sich primär um die Auszählung kümmern.

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Es müssen keine Vorkenntnisse mitgebracht werden. Die Stadt Remscheid hat gar einige Schulungsclips zur Kommunalwahl veröffentlicht, die zeigen, welche Aufgaben zu erledigen sind.

Wer kann Wahlhelfer/-in werden?

Mitmachen können alle Bürger/-innen, die zur Kommunalwahl wahlberechtigt sind. Das sind alle Deutschen und auch alle Unionsbürger/-innen, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind. Die Stadt Solingen gibt an, dass die potenziellen Helfer/-innen „nach Möglichkeit ihren Wohnsitz in Solingen oder im Umland haben“ sollen. Wuppertal schreibt weiter, das „Wünsche zum Einsatzort sowie Pläne für den gemeinsamen Einsatz mit Freunden und Bekannten in einem Wahllokal (…) berücksichtigt und meistens erfüllt“ werden. Remscheid bietet „in der Woche vor der Wahl (…) für Interessierte einen Informationsabend im Ratssaal des Remscheider Rathauses“ an – zusätzlich zu den oben genannten Schulungsclips.

Wahlhelfer/-innen erhalten ein „Erfrischungsgeld“

Wer bei der Durchführung der Kommunalwahl mithilft, erhält in der Regel am Tag der Wahl ein sogenanntes „Erfrischungsgeld“, das sich an der jeweils wahrgenommenen Aufgabe orientiert. Wer Beisitzer im Wahlvorstand ist und eine Schicht im Wahllokal übernimmt, erhält in Wuppertal 50 Euro. Es gibt jedoch Unterschiede zwischen den Städten und Gemeinden: So zahlt Remscheid etwa für die gleiche Tätigkeit 40 Euro aus.

© Talomat 2020

Eine Vorstellung aller Aufgaben, weitere Informationen – etwa zum „Erfrischungsgeld“ – und die Möglichkeit der Anmeldung sind jeweils über die folgenden Links abrufbar:

Was bei all dem nicht vergessen werden darf: Wahlhelfer/-innen organisieren, überwachen und ermöglichen überhaupt erst demokratische Wahlen. Ihr Engagement ist wertvoll für die Gesellschaft, denn ohne sie kann die Wahl nicht durchgeführt werden. »mw«

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