Basierend auf den Antworten der insgesamt 29 teilnehmenden Studierendenwerke wurden Punkte in Form von grünen Blättern (1 bis 5 in halben Schritten) vergeben und die vegan-freundlichsten Mensen 2025 gekrönt. Die Hauptmensa ME.02 des Studierendenwerks Wuppertal am Campus Grifflenberg hat dabei 3,5 Blätter verliehen bekommen. Diese Bewertung wurde insgesamt fünf Mal vergeben. Vier Blätter erhielten neun Mensen, 4,5 Blätter 14 und fünf Blätter eine Mensa mit ausschließlich veganem Angebot.
Vegane Uni-Mensen: Viele neue Einrichtungen und Verbesserungen im PETA-Ranking
„Mit jeder Mahlzeit haben wir die Wahl, Tierleid zu verhindern und gleichzeitig etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Mit veganen Gerichten gelingt das einfach, lecker und noch dazu gesund“, so Julia Weibel, Fachreferentin bei PETA. „Ein pflanzenbasiertes Speisenangebot deckt die Ernährungsbedürfnisse und -wünsche vieler Menschen ab, die tierische Produkte ablehnen – sei dies aus ethischen, religiösen, umwelttechnischen oder gesundheitlichen Gründen. Wir freuen uns besonders, dass in diesem Jahr so viele neue Einrichtungen dazugekommen sind und viele andere ihr Ergebnis vom vergangenen Jahr verbessern konnten.“
3,5 Blätter für Mensen mit einer guten Basis für tägliche vegane Gerichte
Mensen von Studierendenwerken, die im PETA-Ranking mit 3,5 Blättern ausgezeichnet wurden, bieten zu mindestens 90 Prozent jeden Tag ein veganes Gericht an. Das sei eine sehr gute Basis für die tägliche Mahlzeit. Konkret heißt es in der PETA-Bewertung zur Mensa an der Bergischen Universität: „Das vegane Angebot ist in den vergangenen Jahren stetig vielfältiger geworden. So gibt es nun jeden Tag mindestens ein veganes Hauptgericht und auch täglich die Möglichkeit, eine vegane Bratwurst mit Pommes frites oder eine vegane Currywurst zu essen. Hinzu kommen pflanzliche Vor- und Nachspeisen. Eine transparente CO2-Bilanzierung ist in Planung.“
Zum Vergleich: Erneut mit fünf Blättern ausgezeichnet und damit ausschließlich vegan ist die „Mensa Pasteria Veggie 2.0“ der TU Berlin. „Sie bietet neben veganen Pastagerichten, einer Suppe, Salaten und Vorspeisenbowls auch immer das Klimaessen des Tages an. Die Nudeln für die Pastagerichte werden in der gläsernen Nudelmanufaktur im eigenen Haus hergestellt“, so das PETA-Urteil.
Veganes Angebot in Uni-Mensen nimmt stetig zu
Die Entwicklung zeige, dass die vegane Ernährung in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Eine 2023 veröffentlichte Studie kam zum Schluss: Werden pflanzliche Gerichte in Hochschulmensen als Standardoption angeboten und Gerichte mit tierischen Produkten nur auf Nachfrage, wird die vegane Mahlzeit zu knapp 82 Prozent gewählt. Insgesamt würden die Studierendenwerke einfallsreiche vegane Gerichte kochen, wie beispielsweise Burrito Bowl mit Sonnenblumenhack, hausgemachte BratVurst, Blumenkohlburger, mit Chili con Soja gefüllte Tortilla an pikanter Pueblo-Avocado-Salsa oder Bohnen-Bulgur-Pfanne mit Walnüssen und Paprika-Radieschen Dip. »red«
So hat PETA die vegan-freundlichste Uni-Mensa in Deutschland gefunden
Die Beurteilungskriterien bezogen sich unter anderem auf das tägliche und vielfältige Angebot an veganen Gerichten sowie die spezielle Schulung des Personals. Auch das vegane Angebot an Vor- und Nachspeisen, Getränken sowie Snacks wurde in die Bewertung einbezogen. Zudem wurde berücksichtigt, ob Aktionswochen oder -tage zum Thema vegane Ernährung veranstaltet werden. In die Beurteilung floss außerdem ein, ob ein Vegan-Tag angeboten oder regelmäßig für rein pflanzliche Gerichte geworben wird. Wie sich die jeweilige Mensa im Laufe der Jahre entwickelt hat, spielte ebenfalls eine Rolle.
Das gesamte Ranking kann abgerufen werden unter:

