Populismus, Nachhaltigkeit und „Sternvergehen“

Der AStA der Bergischen Universität lädt im Januar zu zwei Diskussionsveranstaltungen, einer Ausstellung und einem Zeitzeugengespräch ein.

„Nachhaltige Uni Wuppertal?!“

Am Mittwoch, den 17. Januar 2018, lädt der AStA der Bergischen Universität ab 18:00 Uhr zu einer Diskussionsrunde zum Thema „Nachhaltige Uni Wuppertal?!“ in das Bergische Zimmer der Universität (Gebäude ME, Ebene 2, hinter der Mensa) ein.
Das Projekt „Perspektive n: Nachhaltige Uni Wuppertal?!“ ist in Kooperation von netzwerk n und der GreenOffice Initiative Wuppertal geplant worden. Es geht zum Beispiel um: Wie grün ist die Uni Wuppertal wirklich? Und welche Perspektiven zeigen sich für die künftige Entwicklung der Uni und Umgebung auf?

Zur Diskussionsrunde haben unter anderem

  • Prof. Dr. Lambert T. Koch (Rektor der Uni Wuppertal),
  • Dr. h.c. Josef Beutelmann (Vorsitzender des Hochschulrats der Bergischen Uni, Aufsichtsrat Barmenia Versicherungen) und
  • Johannes Geibel (Vorstand netzwerk n e.V., Nationale Plattform Weltaktionsprogramm BNE, Gründungsmitglied Greening the University Tübingen)

zugesagt.

Die Veranstaltung, bei der das Publikum eng eingebunden werden und auf „Augenhöhe (…) mit der Universitätsleitung“ diskutieren soll, endet voraussichtlich gegen 20 Uhr. Im Anschluss findet ein Umtrunk zur Vernetzung und zum persönlichen Kennenlernen statt.

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„Populistische Sprache – Merkmale und Funktionen“

Am Dienstag, den 23. Januar 2018, setzt sich der AStA mit dem Begriff des Populismus auseinander. Sowohl das Erstarken der AfD als auch Donald Trumps Wahl zum Präsidenten bringen den Begriff des Populismus wieder zurück in politische Debatten, was zugleich Anlass der Veranstaltung ist. Gemeinsam mit den Gästen Prof. Dr. Lietzmann (Politikwissenschaften), Prof. Dr. Efing (Germanistik) und Prof. Dr. Imbusch (Soziologie) will der AStA versuchen, die gängigsten Fragen zu diesem Thema anzusprechen. Was ist Populismus überhaupt? Welche Merkmale besitzt er und in welchen Formen kann er auftreten? Auch die Sprache des Populismus, also dessen Existenz, ggf. Merkmale und Gefahren, und wonach sich der Populismus ausrichten kann, sollen betrachtet werden.

Alle Interessierten können sich ab 18 Uhr auf der AStA-Ebene (Gebäude ME, Ebene 04, hinter der UniKneipe) zur Podiumsdiskussion einfinden.

Weitere Informationen unter:

Ausstellung „Sternvergehen“

Am 27. Januar 2018, dem Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust, jährt sich zum 73. Mal die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Der Wuppertaler AStA will daran mit einer einwöchigen Ausstellung und einem Zeitzeugen-Gespräch Anteil nehmen. Gemeinsam mit der Begegnungsstätte Alte Synagoge soll ab dem 22. bis zum 27. Januar die Ausstellung „Sternvergehen“ auf der AStA-Ebene (Gebäude ME, Ebene 04, hinter der Uni-Kneipe) präsentiert werden. Diese basiert auf einem Konvolut von über 80 persönlichen Dokumenten, die vom letzten jüdischen Zeitzeugen aus Wuppertal, dem 92-jährigen Herbert Cohnen, stammen – darunter etwa Juden-Kennkarten, Briefe aus dem Konzentrationslager Auschwitz oder Schriftwechsel mit der NSDAP Wuppertal. Die Eröffnung findet am 24. Januar um 16 Uhr statt. Dann werden Dr. Ulrike Schrader (Leiterin der Begegnungsstätte Alte Synagoge) und Herbert Cohnen sich für ein Zeitzeugengespräch zur Verfügung stellen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Meldung des AStA: „Leider müssen wir das Zeitzeugengespräch mit Herrn Cohnen aufgrund von Krankheit absagen. Die Ausstellung „Sternvergehen“ wird trotzdem ab Montag auf der AStA-Ebene ausgestellt sein. Wir bitten um euer Verständnis!“

Weitere Informationen unter:

»red«

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