Auf einen Blick: Zukunft der Universität, Solar Decathlon digital und studentisches Engagement am Campus

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Bergischen Universität Wuppertal

Am Mittwoch, 6. Juli 2022, findet um 18 Uhr im Kolkmannhaus – Galerie im Hinterhof, Hofaue 51-55 (GoogleMaps) – eine Podiumsdiskussion zur „Geschichte und Zukunft der Universität“ statt. Es debattieren

Gemeinsam sprechen sie über die Zukunft der Universität und den damit verbundenen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen.

3D-Haustouren zum Solar Decathlon 2021/22 in Wuppertal

Über 115.000 Besucher:innen haben laut den Veranstalter:innen den Solar Decathlon Europe 2021/22 in Wuppertal besucht. Studierende aus zehn Ländern, organisiert in 16 Hochschulteams, haben im Wettbewerb vom 10. bis zum 26. Juni 2022 gezeigt, wie man klimafreundlich und kostengünstig Baulücken schließt, Gebäude aufstockt oder in die Jahre gekommene Gebäude saniert. RoofKIT aus Karlsruhe wurde dabei zum Siegerteam gekürt (blickfeld berichtete).

Auf der SDE-Veranstaltungsseite gibt es interaktive 3D-Rundgänge in den 16 Gebäude-Prototypen

Im Nachgang stehen Interessierten online nicht nur die Wettbewerbsergebnisse und umfangreiche Fachinformationen zur Verfügung: Ein interaktiver 3D-Rundgang auf der Veranstaltungswebseite ermöglicht es, die Gebäude-Prototypen aller Teams weiterhin digital zu besuchen. Ab Herbst 2022 können zudem acht Häuser als Teil des Nachfolgeprojekts Living Lab NRW in Wuppertal besichtigt werden.

Warum engagieren sich Studierende kulturell und kreativ an ihrer Hochschule?

Zu dieser Frage hat Ulrike Gerdiken, Professorin für Medienpädagogik und Kommunikationswissenschaften im Fachbereich Soziale Arbeit der Katholischen Hochschule Mainz, im Rahmen des Forschungsprojekts „Eigen-ART. Persönlichkeitsentwicklung durch Kulturelle Bildung“ geforscht. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigt, „dass das Bedürfnis nach Gemeinschaftserfahrung eine sehr große Rolle spielt. Gleichzeitig erleichtert das kulturelle Engagement den Studierenden den Übergang in die Hochschule.“ Zusätzlich sei die Möglichkeit, sich in einem geschützten Rahmen ausprobieren zu können, der die Erfahrung von Selbstwirksamkeit sowie einen Ausgleich zum Studium bietet, ebenfalls ein Faktor.

„Es wird deutlich, dass kulturelle Angebote an Hochschulen kein reines Freizeitvergnügen sind, sondern einen wichtigen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung der Studierenden leisten“, formulieren die Autorinnen als Fazit. Daher schlagen sie vor, an Hochschulen ein begleitendes Format für die reflektierte Teilnahme an diesen Angeboten zu etablieren. »red«

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