Brandstiftung am Uni-Wohnheim „Neue Burse“?

In der Nacht von Samstag auf Sonntag brannte ein Sperrmüllhaufen an der "Neuen Burse". Anwohner/innen des an der Max-Horkheimer-Straße befindlichen Uni-Wohnheims alarmierten die Feuerwehr, die laut Polizeibericht "die Flammen zügig löschen und ein komplettes Übergreifen des Brandes" verhindern konnte. Das Hochschul-Sozialwerk, Eigentümer des Wohnheims, erklärt, "dass der Brand nicht zufällig entstanden ist, sondern Brandstifter am Werk waren."

Foto: Sperrmüll-Station an Haus Nr. 16 der "Neuen Burse" »xx«

Der Brand entstand in der sich am Haus Nr. 16 befindenden Sperrmüll-Station, in der Anwohner/innen alte Möbel und Co. entsorgen können. Diese bemerkten das Feuer gegen 1 Uhr nachts, alarmierten die Feuerwehr und unternahmen gar eigene Löschversuche. Das Hochschul-Sozialwerk Wuppertal (HSW) schreibt dazu in einem Rundschreiben an alle Mieter/innen: „Wir möchten uns ausdrücklich bei diesen beherzten Helferinnen und Helfern bedanken: Sie haben Leben gerettet!“ Der Sachschaden – nach ersten Schätzungen der Kriminalpolizei in einem fünfstelligen Bereich – konnte so begrenzt und eventuelle Personenschäden vermieden werden.

HSW: „Der Brand wurde vorsätzlich gelegt“

Aus einer Kameraufzeichnung des Sozialwerkes, die auch der Kriminalpolizei vorliege, werde laut dem HSW ersichtlich, dass das Feuer nicht einfach von selbst oder aus Achtlosigkeit entstanden, sondern der Brand vorsätzlich gelegt worden sei.

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HSW: „Dadurch hätten viele Bewohner in große Gefahr kommen können.“

Deshalb bittet das Hochschul-Sozialwerk um sachdienliche Hinweise für die polizeilichen Ermittlungen. Aus den Filmaufnahmen gehe hervor, dass am Sonntag (5. Mai 2019) von 0:40 bis 0:52 Uhr ein Fahrzeug vor der Sperrmüll-Station stand und den Bereich kurz vor dem Brand verließ. Deshalb bittet das Sozialwerk insbesondere um Informationen über das Fahrzeug und/oder die/den Fahrer/in.

Hinweise können dem WohnraumService – persönlich, per E-Mail (wohnen@hsw.uni-wuppertal) bzw. anonym über den Briefkasten – oder direkt der Kriminalpolizei Wuppertal (Telefon: 0202 – 284 0; Aktenzeichen: 503000-049109-19/4) mitgeteilt werden. »mw«

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