Das Team erhält viel Zuspruch für seine Idee
© Julian Richter

Sie sind groß, sie sind rund und vor allem weich – oder wie der Amerikaner sagt: „chewy!“. Die Rede ist von Cookies, die nicht nur unter Studierenden beliebt sind. Wer im Web sucht, findet Hunderte von Sorten, wie White Chocolate Cranberry oder Chewy Peanut Butter Chocolate. Spätestens jetzt steigt der Appetit auf das leckere Gebäck aus Übersee, jedoch folgt die Enttäuschung beim Einkauf: Egal ob Backtheke oder Marktregal, die Auswahl beschränkt sich auf wenige Variationen. Genau hier setzt Tobias Schmitz mit seiner Gründungsidee an: „Wäre es nicht cool, meinen Lieblingscookie online konfigurieren, bestellen und nach Hause liefern lassen zu können?“

Die Idee kam dem 26-jährigen Wuppertaler Studenten, der sich in den letzten Zügen seines Masterstudiums Management und Marketing befindet, zufällig beim Lernen. Eltern, Freunde oder später die Teilnehmer des Gründerstammtisches im W-Tec – allen, denen er die Idee vorstellte, zogen das gleiche Fazit: „Sie sind davon begeistert“, berichtet Schmitz.

CookieMe legt in der Backstube selbst Hand an
© Julian Richter

Der gebürtige Leichlinger fand mit CookieMe einen passenden Namen, gestaltete das Logo und startete in den sozialen Netzwerken. „Ich möchte den gesamten Gründungsprozess erzählen und viele Wünsche und Ideen von Außen durch den frühen Aufbau einer Fanbase ins Projekt einfließen lassen“, begründet er den schnellen Schritt in die Öffentlichkeit. Dabei ist er nicht alleine, sondern wird von Elmar Lins und Daniel Bicking, seinen beiden Chefs beim StartUp focus.FM, sowie seinen Kumpels Nils Strieker aus der Leichlinger Konditoreifamilie und Niels Gassen für die Realisierung des Online-Shops unterstützt. „Mit diesem Team können wir viele Herausforderungen parallel angehen, sei es die Suche nach leckeren Rezepten oder die Erstellung eines solides Finanz- und Vertriebskonzeptes“, so Schmitz. „Für uns ist vor allem der Zeiteinsatz ein großes Hindernis, aber zu fünft schaffen wir es auch neben unseren aktuellen Berufen das Projekt weiterzuentwickeln.“ Geschmacklich konnte er unter anderem schon die rund 40 Teilnehmer des letzten Gründerstammtisches – so auch den Autoren dieses Textes – mit einer Cookie-Auswahl überzeugen. „Bei zehn Teigsorten und zwei Toppings mit je fünfzehn Auswahlmöglichkeiten sind über 2.000 Variationen möglich“, rechnet Schmitz vor und will auch Ansprüchen nach veganen und glutenfreien Varianten gerecht werden.

Aktuell arbeitet er am Business-Plan und prüft, wie seine Cookies sicher und frisch zum Kunden geliefert werden können. „Dieses Projekt hat mich gepackt und es macht mega-viel Spaß meine Freizeit darin zu investieren“, zeigt sich der künftige Gründer hochmotiviert. »mw«

Weitere Informationen zu CookieMe:

Dieser Artikel erschien auch in der Printausgabe der Westdeutschen Zeitung vom 14. Juni 2017.

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