Der „Tag des Studiums“ an der Bergischen Universität

Studiengebühren und Bologna-Reform – Zankäpfel des Bildungsstreiks 2009. Die Gebühren sind Geschichte und die Reform weg von Diplom und Magister hin zu Bachelor und Master ist weitgehend abgeschlossen. Eine Systemumstellung verläuft dabei nie ohne Probleme. Diese werden von Uni, Lehrenden und Studierenden am nunmehr dritten „Tag des Studiums“ diskutiert, welcher infolge des Bildungsstreiks eingeführt wurde.

Der „Tag des Studiums“ beginnt am Mittwoch, den 27. November um 12 Uhr und bietet mehrere Partizipationsmöglichkeiten für Studierende an (Programm). Den Auftakt machen die Diskussionsrunden zwischen Studierenden und Lehrenden in allen Fachbereichen zum Bologna-Check. Hierbei werden die Ergebnisse von verschiedenen Umfragen besprochen, die zur Qualität von Studium und Lehre innerhalb der Bergischen Universität durchgeführt worden sind.

Im Anschluss können sich Studierende zwischen 15 und 16:30 Uhr im Foyer des Gebäude K an den Informationsständen über die Arbeit und Aufgaben der Qualitätsbeauftragten sowie der Mitarbeiter des Projekts „Die Studieneingangsphase“ informieren.
Die Qualitätsbeauftragten unterstützten die jeweiligen Fachbereichsleitungen (Dekaninnen / Dekane / Dekanate) in der Organisation und Planung der Lehre und bei der Optimierung der Studienbedingungen. Ferner sind sie Ansprechpartner/innen für Studierende in ihren jeweiligen Aufgabengebieten.
Hauptanliegen des Projektes „Die Studieneingangsphase“ ist es, den Studierenden den Wechsel von der Schule an die Universität zu erleichtern. Das Projekt hat eine Laufzeit von fünf Jahren und wird mit rund 8 Millionen Euro aus dem Qualitätspakt Lehre gefördert. Im Rahmen des Projektes sollen Studierende unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Voraussetzungen individuell gefördert werden. Dabei werden ihnen auch frühzeitig ihre beruflichen Perspektiven aufgezeigt.

Außerdem findet zum Thema „Möglichkeiten und Grenzen der Lehrevaluation“ ein Fachvortrag mit anschließender Diskussion von Professorin Dr. Birgit Spinath (Pädagogische Psychologie an der Universität Heidelberg) statt. Interessierte sind dazu ab 16:30 Uhr in Hörsaal 32 Gebäude K eingeladen.

Abgerundet wird der „Tag des Studiums“ mit einer großen Abschlussparty auf der AStA-Ebene. Die Party mit DJ Ami beginnt um 19:30 Uhr, wobei die Playlist von den Gästen per Online-Umfrage selbst bestimmt werden kann. Karten sind seit dem 18. November im Vorverkauf für 3 Euro im AStA-Shop oder an der Abendkasse für 4 Euro erhältlich. Die Online-Umfrage erfolgt mit dem sonst ausschließlich für die Lehrveranstaltungsbewertung vorgesehenen System EVA – SYS. Hier kann abgestimmt werden: Playlist EvaSys-Party

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Der „Tag des Studiums“ stellt die Studierenden und die Qualität ihrer Lehre und ihres Studiums in den Vordergrund. Eine große Partizipation ist daher wichtig, um Missstände aufzudecken und zu beseitigen und um die Qualität von Lehre und Studium sicherzustellen. Für jeden Studierenden, ob Anfänger/in oder Fortgeschrittene/r, dürfte an diesem Tag etwas dabei sein. »schwarz«

Gastautor: Andreas Schwarz – »schwarz«

Foto: Andreas Schwarz

Andreas Schwarz hat Physik (mit Schwerpunkt Astrophysik) an der Bergischen Universität Wuppertal studiert. Während seiner Studienzeit war er unter anderem Mitglied des Studierendenparlaments (StuPa) sowie Referent für Hochschulrecht und Mitglied im Vorsitz des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA). Als Referent für Hochschulrecht und Musterkläger der Studierendenschaft der Bergischen Universität Wuppertal hat Andreas Schwarz das verwaltungsgerichtliche Verfahren gegen die Zweitwohnungssteuer der Stadt Wuppertal für Studierende maßgeblich betreut. Heute schreibt er unter anderem für das deutschsprachige makedonische Nachrichtenportal „Pelagon“ (www.pelagon.de) und engagiert sich für eine Lösung im sogenannten Namensstreit zwischen Griechenland und Makedonien. Grundlegende Arbeitsschwerpunkte sind hierbei die „Internationalen Beziehungen“ und das „Völkerrecht“.

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