Der Semesterbeitrag steigt zum Wintersemester von derzeit 336,80 Euro auf 358,05 Euro. Er setzt sich aus den folgenden drei Komponenten zusammen:
- Mobilitätsbeitrag: steigt von 208,80 Euro auf 226,80 Euro (+18 Euro)
- Studierendenschaftsbeitrag: steigt von 19 Euro auf 22,25 Euro (+ 3,25 Euro)
- Sozialbeitrag (Studierendenwerk): 109 Euro (bleibt stabil)
Die Preiserhöhung des Semestertickets resultiert aus dessen Vertragsvereinbarung. Laut dieser beträgt der Preis für das Deutschland-Semesterticket 60 Prozent des regulären Preises für das Deutschlandticket. Wird dieses teurer, steigt automatisch – zeitverzögert – der Semesterticket-Preis.
AStA-Beitrag soll perspektivisch wieder gesenkt werden
Der AStA-Beitrag soll laut Ausführungen des aktuellen AStA-Finanzreferenten Oliwer Bramorski unter anderem aufgrund von Inflation, Tarifsteigerungen beim Personal und künftig sinkender Studierendenzahlen steigen, um die Geschäftsfähigkeit der Studierendenvertretung gewährleisten zu können. Die Erhöhung soll für zwei Semester gelten, der Beitrag nach Möglichkeit danach wieder gesenkt werden.
Eine Abfederung des Mobilitätsbeitrages mithilfe nicht abgerufener Erstattungen aus der Zeit des 9-Euro-Tickets (Juni bis August 2022 – blickfeld berichtete) – diese umfassen etwa 300.000 Euro – konnte indes nicht beraten werden. Die rechtliche Bewertung durch die Universitätsverwaltung stehe noch aus. »mw«


„Eine Abfederung des Mobilitätsbeitrages mithilfe nicht abgerufener Erstattungen aus der Zeit des 9-Euro-Tickets (Juni bis August 2022 – blickfeld berichtete)“
folgendermaßen
„Wuppertaler Studierenden könnte jedoch eine Preiserhöhung des Mobilitätsbeitrages im vollen Umfang erspart bleiben.“
Dies ist aus haushaltstechnischer Sicht
– und das versteht jeder und jede mit einem IQ in der Höhe der eigenen Schugröße:
ignoranter, inkompetenter Schwachsinn und
publizistisch bestenfalls Bildzeitungs-Niveau.
Ich bin sehr enttäuscht von dem verantworlichen Reakteur »mw«;
von einen ehemaligen AStA-Vorsitzenden für die JUSOS
hätte ich was gänzlich anderes erwartet.
Der Preis wird erhöht, so oder so; hier wird versucht die permanente, nicht zu verhindernde Entwicklung der Verteuerung mit dem einmaligen Schlachten eines Sparschweins zu verhindern.
Würde dies so durchgeführt, könnten sich
– die derzeitigen Studis – und nur die – darüber freuen, daß
– die ehemalige Studis ihre Einzahlungen nicht zurückgefordert haben;
– die nachfolgenden Studis, werden sich dafür bedanken dürfen, daß sie dann verspätet nicht nur 7,9% mehr bezahlen müssen, sondern, aufgrund des bis dahin weitergestiegenen Preis, eine Steigerung von vermutlich 15% erfahren – das muss man denen dann erstmal erklären, aber da sind die, die davon profitiert haben ja schon wieder weg.
Noch dazu würden die verbliebenen 300.000€ nicht dafür ausreichen, den Studis „im vollen Umfang“ nur im nächsten Semester diese Erhöhung zu ersparen: 18€ x 20.000 Studis macht 360.000€ … bloße Arithmetik, Lernstoff der 4. Klasse …
… dann ist das Geld weg – endgültig.
Seit 3 Jahren setzte ich mich beim AStA, beim StuPa und bei jedem und jeder anderen, die so’n Quatsch fordern wie hier dargestellt: wer keine Ahnung hat und nur für sich mal was in die Taschen stecken will – Finger weg und Fresse halten !!!
Das Geld, auf das ehemalige verzichtet haben – ob gewollt oder nicht gewollt, steht Dir nicht zu, steht euch nicht zu und steht auch mir nicht zu – ihr zahlt jetzt eure Beiträge und darauf habt ihr einen Leistungsanspruch – Feierabend.
Dieses Geld ist einzig darauf zu verwenden, Projekte im Interesse der Studierendenschaft, die nach Möglichkeit der Studierendenschaft
– also nicht dem einzelnen Studenten oder der einzelnen Studentin –
auch längerfristig etwas zu bringen, als vielleicht 1 extra großen Café-Latte oder 1 McDonalds-Menu mehr.
Hört endlich damit auf, das subjektive und egomanische Einzelinteresse des Individuums über das Gemeinwohl zu stellen – dafür wählt man AFD.
Die Konsequenz einer solchen Einstellung:
wenn ihr nicht mehr für meine Rente arbeiten wollt
– kann ich ja verstehen –
aber dann will ich auch nicht mehr für euer Studium arbeiten;
mehr Eigenverantwortung ist OK – aber dann für ALLE;
Studiengebühren von 2.000€ pro Semester – stellt euch schon mal darauf ein, daß eure Kinder sich damit abfinden müssen.
Solidarische Grüße an alle die es sich verdienen
V.Franz