Details zur Bühnen-Flatrate

Seit Anfang dieses Semesters haben Wuppertaler Studierende freien Eintritt zu Oper, Schauspiel und Sinfoniekonzerten. Ermöglicht wurde dies durch eine Kooperation zwischen dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), dem Hochschul-Sozialwerk (HSW) und der Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH (WBS).

Die CampusZeitung blickfeld fasst die vertragliche Vereinbarung zusammen

Der freie Eintritt gilt nicht nur für Studierende der Bergischen Universität Wuppertal. Auch den Studis der Hochschule für Musik und Tanz (Standort Wuppertal) sowie der Kirchlichen Hochschule Wuppertal/Bethel steht der Besuch von Oper und Co. frei.

Zugang zu Schauspiel, Oper und Sinfoniekonzerten

Der „uneingeschränkte und unbegrenzte Zugang“ zu den Veranstaltungen in den drei genannten Einrichtungen hat jedoch Grenzen: „Von dieser Regelung ausgenommen sind Premieren, Gastspiele und Sonderveranstaltungen.“ Ausnahmen davon sind möglich, denn die WBS „behält sich (…) vor, bei Premieren den Studierenden den Zugang (…) zu ermöglichen.“ Sollte eine Premiere nicht ausgebucht sein, könnten Studierende den Zuschlag erhalten. Laut telefonischer Auskunft der WBS sind freie Plätze während einer Premiere jedoch unwahrscheinlich.

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Begrenzte Platzkontingente und „Last-Minute“-Option

Ferner gilt für Veranstaltungen „im Opernhaus und der Historischen Stadthalle ein Kartenkontingent von max. 60 Plätzen zur namentlichen Reservierung“, welche frühestens 10 Tage vorher erfolgen kann. „Für die neue Spielstätte Schauspiel werden 10 Plätze im Rahmen freier Kapazitäten als Kartenkontingent zur Verfügung gestellt.“ Reservierte Karten können bis 15 Minuten vor der Veranstaltung an der Abendkasse abgeholt werden. Wichtig dabei: Der Studierendenausweis muss vorgelegt werden.

Kurzentschlossene können von der „Last-Minute“-Option profitieren. Eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn haben Studis Zugriff auf die dann noch verfügbaren Platz- und Kartenkontingente.

„+1“-Regelung: Die Großmutter kann mit ins Theater

Weiteres Extra: Pro Veranstaltung kann jede/r Studierende/r zwei Karten reservieren. Wer Opa, Mutter oder die nicht-eingeschriebene Freundin mitnehmen möchte, ist ebenfalls über die „Bühnen-Flatrate“ versorgt. Die Karten sind dabei in allen Fällen telefonisch über die KulturKarte zu buchen (0202 / 563 76 66). Ferner wird „die Möglichkeit einer Online-Reservierung“ angestrebt.

Vertragsdauer: zwei Jahre

Die Vereinbarung zwischen AStA, HSW und WBS läuft bis März 2016. Eine automatische Vertragsverlängerung erfolgt nicht. Kurz vor Vertragsende werden sich alle Parteien treffen, um auf Grundlage einer Evaluation über eine Weiterführung der Bühnen-Flatrate zu verhandeln. Bis dahin zahlt der AStA jedes Semester 0,50€ pro an der BUW eingeschriebenen Studierenden. Den gleichen Betrag pro Kopf bringt das Sozialwerk für alle eingangs erwähnten Hochschulen und deren Studierendenschaft auf. »mw«

Leserfrage: Seit Anfang des laufenden Sommersemesters können Studierende kostenfrei Oper, Schauspiel und Sinfoniekonzerte besuchen. Habt ihr bereits Karten gebucht? Hat es euch gefallen? Wenn ihr noch nicht da wart, warum nicht? Schreibt uns!

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  1. Schwachsinn!
    Wieviel Peozent aller Studenten der BUW werden diesen Servicd nutzen. Ich, als Ingenieur-Student sicher nicht. Genau so, wie viele anderen.
    Dafür werden dann unsere Sozialabgaben verschwendet, macht lieber was anständiges damit, wovon wir auch direkt was haben!

    Die Gebühren steigen ja sowieso von Jahr zu Jahr. Von Semester zu Semester!

  2. @sven Die Gebühren die den Asta Anteil betreffen sinken de facto, und ich glaube das Angebot der Theaterflatrate wird gut aufgenommen. Ich freue mich auf jeden Fall darüber und werde es weiterhin nutzen. Und das kann ich jeden nur weiterempfehlen.
    Du darfst an meiner Stelle dann aber gerne das mitfinanzierte Essen der Uni-Mensa doppelt nutzen da dieses mich leider nicht besonders erfreut und in seinem Zustand wohl aus meiner Sicht ebenso als Verschwendung bezeichnet werden könnte. Guten Hunger.

  3. Also, ich als Ingenieurs-Student freu mich schon sehr auf Tosca morgen Abend 🙂
    Zum Anfang war es letztes Semester noch recht schwierig Karten zu bekommen, das die Kultur-Karten Mitarbeiter anscheinend nicht immer Informiert waren, aber inzwischen klappt das Reibungslos und ist ein tolles Angebot 🙂

  4. Im Artikel wie in der sonstigen Kommunikation fehlt noch das Detail, dass nur ein Besuch pro Vorstellungsreihe möglich ist und für die Restkarten der last minute Option bezahlt werden muss. Das heißt trotz der ‚Flatrate‘ werden zum Schluss noch freie Plätze nicht im Rahmen der flatrate vergeben, sofern das platzkontingent der flatrate bereits ausgebucht ist. Ich hoffe dass sich diese Details in den kommenden Gesprächen des AStA vielleicht noch verbessern lassen.

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