Das FANwerk (v.l.n.r.): Dani, Aljoscha, Thomas, Marius, Phil, Fabian, Lena und Patrick © mw

Serienjunkies, Comic- und SciFi-Anhänger haben Grund zur Freude: Mit The Walking Dead, Game of Thrones oder den neuesten Produktionen aus den Star Wars-, Marvel- und DC-Universen gibt es – meist pünktlich zur Prüfungsphase – regelmäßig Stoff für die Fan-Seele sowie die ein oder andere Krise während des Studiums.

Aljoscha hat in dieser Leidenschaft eine Chance gesehen. Aufbauend auf seinem Uni-Wissen gründete der 25-jährige Wirtschaftswissenschaftsstudent gemeinsam mit Phil, Marius und Fabian das FANwerk. Was sich dahinter verbirgt, haben wir die mittlerweile neunköpfige Crew während der DoCon im Eissportzentrum Dortmund gefragt. Dort stellte das junge Start-up seine gesamte Angebotspalette vor.

„FANwerk, it’s a blog, it’s a shop, a community in one – and maybe even more“

Aus dem StarWars-Universum: Han & Chewie
© FANwerk

So beschrieb Angelina Benedetti, eine bekannte Künstlerin und Zeichnerin für TOPPS Trading Cards, das junge Unternehmen. Recht hat sie: Wer das FANwerk im Web, auf Facebook, YouTube oder Instagram besucht, findet Film-Reviews, Interviews, Unboxing-Beiträge und im eigenen Online-Shop alles, was das Fan-Herz begehrt.

Hier gibt es beliebte Star Wars-Figuren wie Han und Chewi in alt und jung (sogar mit Produktvorführung), den Helm des im letzten Film eingeführten Deathtroopers oder die kürzlich auf die Leinwand gebrachte Wonder Woman als Figur.

Dass das FANwerk keine reine Verkaufsplattform ist, zeigen viele Beiträge wie beispielsweise zur Electronic Entertainment Expo (E3) in Los Angeles, Reviews zum Kylo Ren-Kostüm by XCoser oder Rezensionen zu den neuesten Comics und Büchern.

Authentisch: Hier arbeiten Fans für Fans

FANwerk-Stand auf der DoCon 2017 © FANwerk

Die eigene Begeisterung bildet das Fundament für das junge Unternehmen. „Wir sind alle Fans der verschiedenen Universen und sammeln selbst Figuren, Raumschiffe und Co., mit viel Herzblut und Begeisterung“, erklärt Aljoscha. Laut den Gründern mache auch genau das das Alleinstellungsmerkmal von FANwerk aus: „Hier arbeiten Fans für Fans, was auch bedeutet, dass wir nichts verkaufen, was uns selbst nicht gefällt“, so die Überzeugung des gesamten Teams und zugleich Maßstab bei der Auswahl der Lieferanten.

„Wir haben viele Testbestellungen getätigt, um Qualität, Preis und Zuverlässigkeit der Großhändler zu prüfen“, so Aljoscha. Das Fazit der FANwerk-Crew: „Wir setzen auf Produkte aus Europa und Nordamerika. Produkte aus China sind zwar günstig, weisen aber oft Mängel in Qualität und Verarbeitung auf, so dass wir uns gegen den Verkauf dieser entschieden haben.“ Dabei sei das Geschäft auf Messen – zu denen das FANwerk oft eingeladen wird – derzeit noch erfolgreicher als der Online-Vertrieb.

FANwerk stellte auf der DoCon und im Cinemaxx Wuppertal aus

Cinemaxx-Stand © FANwerk

„Schon kurz nach Firmengründung stand der erste Termin auf der Agenda“, erzählt Aljoscha: „Das Cinemaxx Wuppertal kam auf uns zu und fragte, ob wir einen Stand zur Premiere von Star Wars Rogue One im Kino-Vorraum aufbauen könnten.“ Es folgten Ausstellungen auf Conventions wie der Dortmunder DoCon oder der SaberCon in Mönchengladbach und sogar die Vorstellung des Unternehmenskonzeptes in einer Uni-Vorlesung, was die Gründer besonders begeistert hat: „Wir konnten einen Gastvortrag in der Vorlesung von Prof. Dr. Volkmann vom Lehrstuhl für Unternehmensgründung halten und das FANwerk vorstellen. Dabei hatten wir die ungeteilte Aufmerksamkeit aller Studierenden im Hörsaal.“ Dort wie auch während des Vortrages beim Wuppertaler Gründerstammtisch erntete das mittlerweile neunköpfige Team viel Zuspruch.

FANwerk-Convention in Wuppertal?

Besuch bei Maxi Gräff © FANwerk

Die Kontakte des Start-up reichen auch weit über das Bergische Land hinaus. So besuchte das FANwerk bereits Maxi Gräff, Xbox & Gaming Communications Manager bei Microsoft, und interviewte sie zu Themen rund ums Gaming.

„Momentan ist FANwerk bei uns allen hauptsächlich ein Hobby. Bis auf Fabian befinden wir uns alle im Studium, gehen meist einem Job nach und haben natürlich auch ein soziales Leben“, beschreibt Aljoscha die derzeitige Situation. Viel Unterstützung erhält er dabei – nach anfänglicher Skepsis – von seiner Freundin und seiner Familie.

„Unser Ziel ist es, das FANwerk als Marke zu etablieren und daraus ein tragfähiges Unternehmen zu entwickeln, damit das Hobby tatsächlich zum Beruf werden kann“, so Aljoscha, der sich für die Zukunft wünscht, mit FANwerk nicht nur Teil verschiedener Conventions zu sein, sondern „auch mal ein eigenes Fan-Treffen in Wuppertal zu organisieren.“ »mw & hs«

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