Flügelhügel, Semesterticket, Praxissemester und Co.

Die TOP 5 blickfeld-Artikel aus 2016

Rund 130 Artikel hat die Redaktion der CampusZeitung blickfeld im Jahr 2016 veröffentlicht. Mit Berichten über zahlreiche Kultur-Events im Tal und an der Uni sowie zur (Hochschul-)Politik, dem Semesterticket und den Studienbedingungen an der Bergischen Universität wurde ein breites Themenspektrum abgedeckt. Doch welche Storys und Infos wurden am meisten gelesen? Wir haben in unsere Statistik geguckt und die TOP 5 blickfeld-Artikel aus 2016 ermittelt:

TOP 1: „Ab April: Semesterticket per Smartphone vorzeigen“

Ticket2Print per Tablet © mw

Der „unhandliche Lappen“, unser Semesterticket in der Ticket2Print-Version, gilt für viele (wenn auch bei weitem nicht für alle Studierende) als großes Ärgernis. Das „Ausdruck“-Ticket gibt es weiterhin, doch können Studierende ab Anfang 2016 ihr Ticket auch als PDF auf Smartphone, Tablet und Co. mitführen. Eine erfreuliche Nachricht, wie auch unsere Statistik zeigt: Keine andere News wurde so oft abgerufen wie die zum Smartphone-Semesterticket.

Link: „Ab April: Semesterticket per Smartphone vorzeigen“

TOP 2: „MetaLicht – Der Skandal am Flügelhügel“

Wir deckten damals auf: „Der Skandal am Flügelhügel“

Der „Standschrott aus dem Sauerland“, die vertikalen Windräder auf dem Flügelhügel, wurde mittlerweile abgebaut. Jetzt stehen zwei Photovoltaikanlagen sowie ein horizontales Windrad neben dem Rektoratsgebäude auf dem Campus Grifflenberg. Dem voraus gingen ein blickfeld-Artikel von Oktober 2015 („Woher kommt der Strom für das MetaLicht?“) sowie eine gemeinsame Veröffentlichung mit dem Recherchenetzwerk CORRECT!V unter dem Titel „Der Skandal am Flügelhügel“. Die Geschichte über die Wuppertaler Stadtwerke (WSW), die rund 200.000 Euro in eine unfertige, unsichere und nicht ausgereifte Anlage versenkten und sich mit der Universitätsleitung nach einer großen Werbekampagne zum Start der Anlagen darüber ausschwiegen, hat viele blickfeld-LeserInnen (auch überregional) sehr interessiert: Platz 2 in 2016.

Link: „MetaLicht – Der Skandal am Flügelhügel“

TOP 3: „35 Semester an der Uni Wuppertal“

Werner auf der AStA-Ebene © Christoph Grothe

Werner Zink startete sein Studium im Wintersemester 1997/98 und beendete sein Physikstudium als Diplom-Absolvent im Wintersemester 2014/15. „Ein echter Oldie“ mit „35 Semestern an der Uni Wuppertal“ titelten wir damals und erzählten die Geschichte von Werner an der Universität und wie er die vielen Veränderungen am Campus, im Tal und in der Studierendenschaft wahrgenommen hat. Seine Geschichte wurde oft gelesen und landet somit auf den dritten Rang für 2016.

Link: „35 Semester an der Uni Wuppertal“

TOP 4: „Bücher Köndgen hat für immer geschlossen“

Seit dem 15. Juli geschlossen: Bücher Köndgen

Apropos Veränderungen am Campus: Neben den ganzen Bauprojekten an der Universität war diese Änderung wohl die einschneidendste der letzten Jahre. Seit dem 15. Juli 2016 ist der Uni-Standort von Bücher Köndgen im Mensa-Gebäude geschlossen. Was damals im Jahre 1977 als Büchertheke der Firma Röder begann, war seit 2001 eine richtige Köndgen-Filiale. Durch die starke Online-Konkurrenz sei der Standort jedoch nicht mehr wirtschaftlich zu führen gewesen. Heute teilen sich das Uni-Marketing mit einem eigenen Shop und die Stadtsparkasse Wuppertal mit einer kleinen Filiale den ehemaligen Köndgen-Standort.

Link: „Bücher Köndgen hat für immer geschlossen“

TOP 5: „Praxissemester: 425 Euro monatlich für alle Lehramtsstudierenden“

Ein Dauerthema in der Studierendenschaft: Das Praxissemester © xx

Die Frage nach der Finanzierung des Praxissemesters für Studierende des Master of Educations bzw. für Lehramtsstudierende stellt sich bereits seit 2014 und wurde seinerzeit von der blickfeld-Redaktion mit großer Resonanz aufgegriffen. Zwei Jahre später scheinen die Probleme von damals auch heute noch zu bestehen: Lange Fahrtzeiten zur Praktikumsschule, hoher Arbeitsaufwand sowohl für Universität als auch für das ZfsL und damit einhergehend eine so große zeitliche Belastung, dass ein Job nebenbei nicht möglich ist. Für viele Studierende stellt sich daher zunehmend die Frage nach der existenziellen Grundlage. Unser Bericht zur Online-Petition mit der Forderung nach einer monatlichen Vergütung von Praxissemestlern in Höhe von 425 Euro wurde sehr häufig aufgerufen, sodass der Artikel nicht nur auf Platz 5 der Rangliste für 2016 steht, sondern uns als Redaktion auch dazu veranlasst hat, das Thema in 2017 noch einmal groß aufzugreifen. Unserem Aufruf nach Erfahrungsberichten, Meinungen und Kritiken zum Praxissemester sind bereits mehr als ein Dutzend Studierende gefolgt.

Link: TOP 5: „Praxissemester: 425 Euro monatlich für alle Lehramtsstudierenden“ »mw«

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