Annähernd 10.000 € Getränkeschwund

Die vom Studierendenparlament (StuPa) beauftragte Revision für die Prüfung des letzten Haushaltsjahres hat ihre Arbeit aufgenommen. Während der letzten Sitzung des StuPa am 13.März 2013 wurde dabei ein Zwischenbericht abgegeben. Bisheriger Höhepunkt der Prüfung: Vom 19.April bis zum 18.Oktober 2012 weisen die AStA-Getränkebestände nach bisheriger Dokumentenlage einen Schwund von annähernd 10.000€ (Verkaufspreis und fehlendes Pfand) auf. Von Seiten der Parlamentarier bestand auf der Sitzung kein großer Diskussionsbedarf zu diesem Thema.

Die Revision prüft das AStA-Haushaltsjahr 2011/2012

Im oben genannten Zeitraum standen drei verschiedene ASten am Ruder. In ihren Koalitions-Konstellationen decken sie alle aktuell im StuPa vertretenden Listen bzw. Hochschulgruppen ab.

Das vorläufig errechnete Schwundvolumen summiert sich auf Basis vorliegender Veranstaltungsabrechnungen und den dokumentierten Getränkeinventuren. In diesem Kontext kritisierten die zuständigen Revisoren auf der StuPa-Sitzung die dürftige Aktenlage des AStA. Möglicherweise, so der Verdacht, fanden im geprüften Zeitraum Veranstaltungen statt, deren Abrechnungen noch fehlen. Die Revision bat im Parlament darum, noch fehlende Unterlagen bei ihnen einzureichen oder Hinweise auf möglicherweise nicht abgerechnete Veranstaltungen zu geben. Abgesehen von wenigen Aussagen über vermutlich nicht berücksichtigte Veranstaltungen zeigte das Studierendenparlament keinen großen Willen zur Aufklärung des Sachverhalts.

Ohne Berücksichtigung weiterer, bislang nicht vorliegender Unterlagen, lässt die bisherige Aktenlage eine Unterteilung in zwei Zeiträume zu. Während nach Berechnungen der Revision im Zeitraum vom 12. Juli bis zum 18.Oktober 2012 der Schwund eine Höhe von 2.500€ erreichte, lag er im Zeitraum vom 19.April bis 12. Juli bei 5.900€. Alle Werte entsprechen dabei dem Bruttoverkaufspreis der Getränke (laut Revision üblicherweise 1€ pro Getränk). Zur Verdeutlichung des Volumens hat die Revision die Gesamtsumme plastisch umgerechnet: Der Zeitraum bis Juli 2012 weist einen Schwund von 240 Kästen Bier (6 Paletten) auf. Pro Tag würde dies das Verschwinden von drei Kästen bedeuten. Dazu kommt noch das Fehlen von ca. 1.000€ Pfand für beide Zeiträume hinzu.

Summiert man beide Posten zzgl. des Pfandes, so wird ein Gesamtvolumen von annähernd 10.000€ erreicht.

Die Revision will ihren Abschlussbericht Anfang April veröffentlichen. »mw«

Anzeige:

 

  1. Dann rechnen wir doch mal. 10.000€ geteilt durch 17.000 Studis ergibt etwa 59 Cent pro Nase. Soviel kostet im Sonderangebot etwa eine Flasche Bier. So gesehen hat jedeR StudentIn dem AStA einmalig einen ausgegeben. Sollte für die Studierendenvertretung doch mal drin sein!

  2. Ich befürchte nur, dass nicht jeder Student in der Tat eine Flasche Bier erhalten hat, sonst könnte ich damit leben… 😉

  3. nino4nina

    Oder der dackelverein odeon hat sich immer wat in die tasche gesteckt…einige „ehemalige“ referenten haben die gruppe odeon ktitisiert, dass sie die kohle des verkauften zeugs nicht dem asta gegeben haben, sondern es in ihre eigene tasche gewirtschaftet haben.

  4. Ich plädiere für eine Erhöhung des Studienbeitrags um einen Euro als Anteil für den ASTA, bezeichnet als Bier-Soli. ;-))

    [HomerModeon]
    Hmmmmm….. Biiiiersooooliii [HomerModeoff]

    Alkfreie Grüße
    vom Meik

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.