Heinrich-Heine-Universität: Präsenzlehre ab dem 7. Juni

Ab dem 7. Juni 2021 wird an der Heinrich-Heine-Universität (HHU) wieder Präsenzlehre in Hörsälen und Seminarräumen möglich sein. Auch Prüfungen sowie Klausureinsichten sind dann "unter den gleichen Bedingungen wie Präsenzlehrveranstaltungen" erlaubt. Die Uni Wuppertal wartet noch auf die neue Allgemeinverfügung des Landes.

Update (4. Juni 2021, 14 Uhr): Die Bergische Universität ermöglicht ab dem 14. Juni Präsenzveranstaltungen am Campus. Die Grundlage für diese Entscheidung, die damit verbundenen Voraussetzungen und was in puncto Hygiene zu beachten ist, erfahrt ihr im folgenden Beitrag:

Nordrhein-Westfalen hat laut Angaben des Roland Koch Institutes (RKI) eine 7-Tage-Inzi­denz von 40. Mit 47,61 liegt die Inzidenz in der Stadt Wuppertal über dem Landesdurchschnitt, die Landeshauptstadt Düsseldorf mit 36,3 knapp darunter (alle Stand: Donnerstag 3. Juni 2021). Die Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf hat nun online erklärt: „Ab 7. Juni wird wieder Präsenzlehre in Hörsälen und Seminarräumen möglich sein.“

HHU möchte Studierenden „ein wenig Studiennormalität“ ermöglichen

Achim Zolke, Leiter der Stabsstelle Presse und Kommunikation an der HHU, erklärt dazu: „Bereits in der vorletzten Woche kündigte Armin Laschet an: ‚Auch für die Hochschulen bietet die Entwicklung neue Perspektiven mit Präsenzangeboten noch in diesem Semester. Wir wollen ein kleines Stück Normalität auch an den Hochschulen möglich machen.‘ Verschriftlicht wurde dies in der neuen Coronaschutzverordnung NRW, die Veranstaltungen in geschlossenen Räumen unter bestimmten Voraussetzungen wieder zulässt. Die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf möchte daher ihren Studierenden dort, wo es verantwortungsvoll und rechtlich zulässig ist, wieder ein wenig Studiennormalität, also die gemeinsame Lehre im Hörsaal, ermöglichen.“

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Für Präsenzveranstaltungen an der Heinrich-Heine-Universität gelten zahlreiche Coronna-Regeln

Die Entscheidung darüber, ob eine Lehrveranstaltung in Präsenz oder weiterhin digital stattfindet, liegt bei den verantwortlichen Lehrenden, die die Studierenden bei einem Wechsel in ein Präsenzformat informieren. Zolke betont dabei: „Das digitale Studium bleibt an der HHU für alle Studierenden im laufenden Sommersemester möglich.“ Für die Dozierenden bedeute dies, dass sie parallel ein digitales Angebot anbieten müssen, „z. B. einen Live-Stream aus dem Hörsaal“, wie die Corona-Infoseite der HHU schreibt.

Weiterhin gelten für die Durchführung von Präsenzlehrveranstaltungen zahlreiche Regeln, etwa das nur „Studierende, die vollständig geimpft, genesen, oder negativ getestet sind“, teilnehmen können. Auch gelten eine Masken- und Abstandspflicht, eine maximale Teilnehmer/-innenzahl von 50 und die Gewährleistung einer Rückverfolgbarkeit. Weiter verweist die HHU auf eine eigene Handreichung zu diesem Thema.

Präsenzanteil an der HHU noch unklar, Uni Wuppertal wartet auf neue Allgemeinverfügung

„Die neue Coronaschutzverordnung ist erst wenige Tage alt, eine neue Allgemeinverfügung hat die Politik noch nicht vorgelegt. Daher konnten wir in unseren kurzfristig anberaumten Gesprächen mit den Studiendekanen noch nicht eruieren, wie viele Dozierende mitten im Semester von den neuen Präsenzmöglichkeiten Gebrauch machen werden“, antwortet Zolke auf die Frage unserer Redaktion, inwieweit bereits abzusehen ist, dass Lehrende die Möglichkeit von Präsenzveranstaltungen wahrnehmen.

An der Bergischen Universität ist diese Frage noch grundsätzlich offen. Im letzten Newsletter „Studium und Lehre“ vom 31. Mai 2021 schreibt der zuständige Prorektor: „Demnächst wird es einen weiteren Newsletter zum Thema Präsenzveranstaltungen geben. Nämlich dann, wenn die Details der angekündigten neuen Allgemeinverfügung ‚Hochschulen‘ des MAGS (Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Anm. d. Red.) bekannt sind.“ »mw«

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