Live-Ticker: Coronavirus und die Bergische Universität Wuppertal

Aufgrund der kurzfristigen Entwicklungen rund um das Coronavirus und den täglichen Entscheidungen, die direkten Einfluss auf das Studium an der Bergischen Universität Wuppertal haben, fassen wir die jeweils aktuellsten Meldungen in einem Live-Ticker zusammen.

Universität veröffentlicht zwei neue „Fragen-Antworten“-Kataloge (FAQs)

27. März 2020 | 23:00 Uhr: Die Leitung der Bergischen Universität Wuppertal hat zwei FAQs veröffentlicht. Während eines eher allgemeine Informationen zu den aktuellen Maßnahmen der Hochschulleitung zu COVID-19/ dem Corona-Virus bietet, werden in dem anderen der Lehrbetrieb und dem Titel „Uni@Home“ erläutert.

Mehr Informationen:

Studierende dürfen Gebäude der Universität nicht mehr betreten

19. März 2020 | 03:00 Uhr: In einem Rundschreiben an alle Angehörigen der Bergischen Universität Wuppertal haben Kanzler Roland Kischkel und Rektor Lambert T. Koch erklärt, dass Studierende die Gebäude der Bergischen Universität Wuppertal nicht mehr betreten dürfen. Details zu dieser Regelung sowie zusätzliche Informationen zu weiteren Bereichen hat die Hochschulleitung in einer FAQ-Liste zusammengetragen. Diese soll „einen knappen Überblick über alle wesentlichen, derzeit gültigen Bestimmungen“ geben.

Die einzige Abweichung vom generellen Zutrittsverbot ist, laut FAQ: „Für ausnahmsweise ermöglichte besondere Prüfungen in Härtefällen sowie die Abgabe von Abschluss- und Hausarbeiten wird eine Ausnahme des Zutrittsverbots für Studierende gewährt.“

Mehr Informationen: COVID-19/Corona-Virus – Aktuelle Maßnahmen der Bergischen Universität Wuppertal


Psychologische Beratung der ZSB für Studierende findet weiterhin telefonisch statt

18. März 2020 | 20:30 Uhr: Verschiedene Service-Institutionen und Fakultäten der Bergischen Universität haben weitere Informationen im Zusammenhang mit der Corona-Krise veröffentlicht.

Die Zentrale Studienberatung betont, dass die Stelle per E-Mail erreichbar bleibt. Auch die psychologische Beratung für Studierende bleibt weiter verfügbar: „Wenn Sie ein psychologisches Beratungsgespräch in Anspruch nehmen möchten, schreiben Sie uns eine kurze E-Mail an zsb@uni-wuppertal.de. Sie erhalten dann so schnell wie möglich von den Psychologinnen der ZSB eine Antwortmail mit einem Telefontermin für ein Einzelgespräch.“

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaft hat zur Information für Studierende eine Sonderseite zum Thema Corona veröffentlicht. Auch der Servicebereich der School of Education bietet auf seiner eigenen Internetseite aktuelle Auskünfte an.

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Zentrales Prüfungsamt beantwortet zahlreiche Fragen – etwa zu Prüfungen und Abgaben – in einem FAQ

18. März 2020 | 15:20 Uhr: Das Zentrale Prüfungsamt (ZPA) beantwortet häufig gestellte Fragen in einem FAQ. Darin wird etwa geklärt, wie das Prüfungsamt erreichbar ist, welche Regelungen es bislang für abgesagte Prüfungen gibt und wie und zu welchem Zeitpunkt Haus- und Abschlussarbeiten abgegeben werden können.

Viele Unterlagen und Abgaben können laut ZPA digital per PDF erfolgen, so beispielsweise Atteste, Nachweise und Anmeldungen, aber auch „Thesen und Hausarbeiten können derzeit per E-Mail (als pdf-Datei) eingereicht werden, falls es Ihnen aktuell nicht möglich sein sollte, Ihre Arbeit in gebundener Form einzureichen.“ Wichtig hierbei ist: „Die Arbeiten sind jedoch in gebundener Form nachzureichen, sobald es Ihnen möglich ist.“

Auch können Anträge zur Verlängerung der Abgabefristen für Haus- und Abschlussarbeiten gestellt werden. „Ein Antrag könnte zum Beispiel damit begründet werden, dass Ihnen aktuell Universitätseinrichtungen, die Sie für Ihre Arbeit benötigen, nicht zugänglich sind (Labore, ggf. Bibliothek…)“, schreibt das ZPA in seinem FAQ.

Alle Details und damit verbundene Unterlagen gibt es online unter:


Hochschul-Sozialwerk muss – entgegen erster Planung – alle Mensen und Cafeterien schließen

18. März 2020 | 14:30 Uhr: Das Hochschul-Sozialwerk muss seine zehn Mensen und Cafeterien schließen. Hintergrund ist die aktuelle „Allgemeinverfügung“ der Stadt Wuppertal zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten (Amtsblatt Nr. 12/2020 vom 17. März 2020).

Noch bis gestern war geplant, zwei Cafeterien auf dem Hauptcampus Grifflenberg unter Berücksichtigung von Auflagen weiter geöffnet zu lassen. „Es ist natürlich sehr bedauerlich, dass wir damit an der gesamten Universität jetzt keine Verpflegung mehr anbieten können. Auch wenn zuletzt nur noch wenige Personen die verschiedenen Standorte der Hochschule aufsuchten, so ist es doch zunächst gewöhnungsbedürftig, dass nicht einmal mehr Brötchen erhältlich sein werden. Diese Entscheidung erfolgt aber zwingend im Interesse der allgemeinen Gesundheitsvorsorge“, erklärt Fritz Berger, Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal.

In der Bafög-Abteilung werden laut Berger die Anträge weiterhin bearbeitet; die üblichen persönlichen Sprechstunden müssen aber entfallen; Anfragen per Telefon oder E-Mail sind unter Beachtung des Datenschutzes weiterhin möglich.

Laufend aktualisierte Informationen bietet das Sozialwerk auf seiner Internetseite an.


Uni-Bibliothek: Rückgabe erst am 20. April, Gebühren werden nicht erhoben

18. März 2020 | 13:25 Uhr: Die Universitätsbibliothek ist seit gestern geschlossen und soll dies voraussichtlich bis zum 19. April 2020 bleiben. Für die Leihfristen und Gebühren von Fernleihen und lokal entliehenen Medien bedeutet das laut Bib-Blog: „Alle derzeit entliehenen Medien müssen frühestens am 20. April zurückgegeben werden. In der Zwischenzeit entstehende Gebühren werden nicht fällig.“ Bis dahin eingehende Erinnerungen und Gebührenbescheide sollen ignoriert werden. Die entsprechenden Mitteilungen seien aus technischen Gründen nicht zu vermeiden.

Die Verantwortlichen der Bibliothek stellen jedoch klar: „Gebühren werden nicht erhoben, bzw. verbleiben auf dem Stand 16. März 2020.“ Zwar sei es möglich, Bücher über den Büchereinwurf am Haupteingang der Universität oder per Post zurückzugeben, doch empfiehlt die Bibliotheksleitung: „Grundsätzlich bitten wir Sie – auch im eigenen Interesse – von nicht-notwendigen Besuchen der Universität abzusehen.“

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Universitätsbibliothek ab morgen geschlossen – Regelungen für Abschluss- und Hausarbeiten

16. März 2020 | 22:50 Uhr: Die Universitätsbibliothek der Bergischen Universität Wuppertal wird ab morgen (17. März 2020) geschlossen und ist nur noch online erreichbar.

Im neuesten Beitrag der Hochschulleitung heißt es zudem in puncto Abschluss- und Hausarbeiten:

Die Fakultäten werden gebeten, die Abgabefristen für Abschluss- und Hausarbeiten nötigenfalls zu verlängern. Für Härtefalllösungen, insbesondere bei „letzten“ mündlichen Prüfungen, mit denen der Studienabschluss erreicht werden kann, sind die zuständigen Stellen der Fakultäten, im Falle von Staatsexamensprüfungen die staatlichen Prüfungsämter zuständig. Für ganz besondere Fälle, die durch diese Zuständigkeiten nicht erfasst werden und eine individuelle Regelung erforderlich machen, wird eine eigene Beratungsstelle eingerichtet (Kontakt: pruefungen-corona@uni-wuppertal.de).

Zudem: Sämtliche Beratungsservices sind ab dem 17. März 2020 ausschließlich per Telefon und/oder online erreichbar.


Hochschul-Sozialwerk schließt Mensen und UniKneipe, Bafög-Anträge werden weiter bearbeitet

16. März 2020 | 17:05 Uhr: „Ab Mittwoch werden wir alle unsere Mensen wie auch die Kneipe schließen“, erklärt Fritz Berger, Geschäftsführer des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal (HSW). Die Entscheidung sei nach Abstimmung mit dem Krisenstab der Universität und internen Beratungen gefallen. „Geöffnet bleiben, allerdings mit teilweise reduziertem Angebot, bis auf Weiteres die Cafeteria ME 03 und die Cafeteria Bibliothek (Mathe-Cafete), unter analoger Anwendung der behördlichen Auflagen für Gaststätten und Kantinen“, so Berger. Fortgesetzt werde auch die Bearbeitung von Bafög-Anträgen und damit verbundenen, schriftliche Anfragen. „Die üblichen Sprechstunden müssen aber entfallen.“ Stattdessen empfiehlt Berger den Kontakt per Telefon oder E-Mail. In puncto Wohnheime laufe die Vermietung und Betreuung seitens der Hausmeister weiter.

Weitere Informationen sollen – fortlaufend aktualisiert – auf der Webseite des Sozialwerkes erscheinen.


Schreibwerkstatt wort.ort und Coworking Space Freiraum schließen ebenfalls

16. März 2020 | 13:00 Uhr: Auch die Schreibwerkstatt wort.ort kann aufgrund der aktuellen Lage das „Angebote nicht weiter aufrechterhalten.“ Die Einrichtung „ist daher ab sofort bis zum 19. April geschlossen.“ Die noch anstehenden Workshops und die Sprechstunde müssen ebenso ausfallen, die das Tagewerk.

Der Coworking Space der Bergischen Universität, der FREIRAUM auf dem Wuppertaler Arrenberg, schließt laut Instagram-Livestatus ebenfalls bis zum 20. April 2020.

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Universitätsbibliothek bittet darum „zurzeit von einem Bibliotheksbesuch abzusehen“

16. März 2020 | 12:10 Uhr: Laut den Verantwortlichen der Universitätsbibliothek „kann es in Einzelfällen zu Einschränkungen bei den Serviceleistungen der Bibliothek kommen.“ Es wird darum gebeten, „zurzeit von einem Bibliotheksbesuch abzusehen, sofern es für Sie nicht unbedingt erforderlich ist.“ Bei Fragen zu Ausleihfristen, Gebühren oder Ähnlichem kann folgende E-Mail-Adresse genutzt werden: ortsleihe@bib.uni-wuppertal.de


Weitere Einrichtungen an der Bergischen Universität Wuppertal schließen

16. März 2020 | 11:20 Uhr: Aufgrund der aktuellen Entwicklung rund um das neuartige Corona-Virus sind das Studierendensekretariat, das Sprachlehrinstitut und die Zentrale Studienberatung für den Publikumsverkehr geschlossen. Alle drei Stellen bleiben jedoch per E-Mail und/ oder Telefon erreichbar. Unter welcher Nummer und zu welchen Zeiten sie kontaktiert werden können, ist den jeweiligen Internetseiten zu entnehmen:

Nachtrag: Auch das Zentrale Prüfungsamt bleibt bis auf Weiteres geschlossen. Leistungsbeschreibungen, Thesen, Hausarbeiten, Anträge und Ähnliches können per Post zugesandt werden.


Hochschulleitung verschiebt alle ab Dienstag stattfindenden Prüfungen

14. März 2020 | 23:45 Uhr: Der Krisenstab der Stadt Wuppertal hat heute (Samstag, 14. März) weitere massive Einschnitte im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. Eine erweiterte Maßnahme lautet: „Alle Veranstaltungen sind untersagt.“ Konkret bedeutet dies, dass „alle nicht unabweisbaren öffentlichen Veranstaltungen (…) abzusagen oder zu verschieben“ sind. Die damit verbundene Allgemeinverfügung tritt „am Dienstag um null Uhr in Kraft“ und umfasst alle Arten von Veranstaltungen, „auch Gottesdienste, Gremiensitzungen, Clubs und Diskos.“

In der heutigen Nacht hat die Hochschulleitung der Bergischen Universität Wuppertal auf diese Beschlüsse der Stadtverwaltung reagiert: „Auch wenn unklar bleibt, ob Prüfungen der Universität von dieser Definition erfasst werden, hat die Hochschulleitung aus Gründen der Fürsorge soeben beschlossen, sich der für öffentliche Veranstaltungen geltenden Regelung anzuschließen und alle ab Dienstag stattfindenden Prüfungen bis auf Weiteres zu verschieben.“ Klausuren, die für den kommenden Montag (16. März 2020) angesetzt sind, dürfen zwar weiter stattfinden, „die Teilnahme wird den Prüflingen jedoch freigestellt. Wer nicht an der Prüfung teilnimmt, dem entstehen keine Nachteile.“ Abgesagt werden zudem sämtliche Veranstaltungen an der Universität unter öffentlicher Beteiligung (Tagungen, Vorträge, etc.).

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ZIM schließt Benutzerberatung bis zum 16. April 2020

Das Zentrum für Informations- und Medienverarbeitung (ZIM) hat ebenfalls heute Nacht auf Facebook erklärt, die Benutzerberatung für Besucher/-innen und die Räumlichkeiten des Internetcafés in Bezug auf das Coronavirus bis zum 16. April 2020 zu schließen. Auch der Geräteausleihservice der Benutzerberatung ist von der Schließung betroffen. Das ZIM bleibt weiterhin telefonisch und per E-Mail unter zimber@uni-wuppertal.de erreichbar.


Semesterstart verschiebt sich auf den 20. April 2020

13. März 2020 | 21:45 Uhr: Der Start des Sommersemesters verschiebt sich auf den 20. April 2020. Der Erlass des NRW-Wissenschaftsministeriums wurde vor dem Hintergrund der verstärkten Ausbreitung des Coronavirus verabschiedet. Das Ende der Vorlesungszeit im Sommersemester ändert sich nicht und bleibt beim 17. Juli 2020. Der Hochschulsport zieht aus der aktuellen Lage Konsequenzen und stellt den Betrieb bis zum 23. April 2020 vollständig ein.

Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) hat entschieden „die persönlichen Beratungsangebote (Sozial, Bafög und Rechtsberatung) in eine Telefonberatung umzuwandeln. Eine Beratung kann ab sofort nur noch über die Telefonnummer 02022425800 stattfinden.“ Eine Besonderheit gibt es bei der Rechtsberatung: Diese „findet nur in den Zeiten mittwochs von 16 bis 17:30 Uhr und donnerstags von 13 bis 15 Uhr“ unter der zuvor genannten Telefonnummer statt.

Das Team der Schreibwerkstatt wort.ort schließt seine Einrichtung am kommenden Montag: „Die aktuellen Geschehnisse zwingen uns leider dazu, erstmal ein teaminternes Meeting abzuhalten.“ Weitere Informationen sollen anschließend auf Facebook erscheinen.

Eine ausführliche Information zu allen Punkten gibt es in unserer Berichterstattung „Coronavirus: Semesterstart verschiebt sich, Prüfungen finden statt“ vom 13. März 2020. »red«

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