Neustart: Unikino Wuppertal sucht engagierte Studierende

Im Wintersemester 2013/14 wurde der Hörsaal 14 am Campus Grifflenberg erstmals zum Kinosaal. Anstelle von Powerpoint-Präsentationen flimmerten viele Jahre Oscar-prämierte Verfilmungen, wie Django Unchained, Bohemian Rhapsody oder Interstellar über die Leinwand. Dann kam die Corona-Pandemie und das Unikino löste sich auf. Nun soll der Neustart gelingen.

Wenn der Hörsaal zum Kinosaal wird - Foto: unifilm.de

Für Kino auf dem Campus sorgt unifilm.de. Das Unternehmen unterstützt Studierendenteams vor Ort bei der Filmlizensierung, der Bewerbung und der Organisation eines Unikinos. Dabei werden nicht „alte Schinken“ ausgegraben, sondern aktuelle Produktionen, wie der Science-Fiction-Epos „Dune“, der Agententhriller „James Bond 007: Keine Zeit zu sterben“ oder der deutsche Spielfilm „Contra“ präsentiert. Gezeigt werden mindestens acht Filme pro Spielzeit bzw. Semester.

Studierendenfreundliche Preise im Unikino am Campus

Der Unterschied zum „großen Kino“ liegt im Eintrittspreis, denn dieser ist studierendenfreundlich und liegt bei einem Euro pro Aufführung zuzüglich einer einmaligen Semestergebühr von 50 Cent. „Studierende aus allen Fachrichtungen treffen sich zu einem Filmabend, an dem sie gemeinsam Spaß haben. Der Hörsaal verwandelt sich in ein riesiges Wohnzimmer, inklusive Snacks und Getränke“, schreiben die Verantwortlichen von unifilm.de. Derzeit gibt es an etwa 90 Hochschulen ein Unikino.

unifilm.de sucht Studierende für ein Unikino an der Bergischen Universität

An der Bergischen Universität Wuppertal versucht unifilm.de nun das Unikino wiederzubeleben und sucht interessierte Studierende für ein erstes (ZOOM-)Auftakttreffen, wie Kinokoordinatorin Greta Bode erklärt: „Auf unseren Aufruf auf Instagram haben sich bereits einige Studierende gemeldet. Wir freuen uns über weitere Interessierte, die das Unikino in Wuppertal neu gründen möchten.“

Wer mitmachen will, kann sich per unifilm.de-Webseite oder per Instagram melden. »mw«

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