Studierende feierten ihre eigene Vernissage

Bereits im sechsten Jahr in Folge fand die LOOP-Ausstellung an der Bergischen Universität statt.

Vergangenes Wochenende fand an der Bergischen Universität Wuppertal die Ausstellung LOOP statt. Auf ihr präsentierten Studierende der Design- und Gestaltungsstudiengänge ihre Arbeiten des vergangenen Jahres.

Eine Endlosschleife voller Kreativität

Kim Farkasch (23) hat in diesem Jahr gemeinsam mit 15 weiteren Kommilitonen die fast ausschließlich von Studierenden durchgeführte Ausstellung organisiert. Diese stellt das Ende eines Zyklus dar, der Jahr für Jahr aufs Neue beginnt. „Die grundlegende Idee bleibt die gleiche, doch ist alles andere darin neu: das Orga-Team, die Exponate und die Aussteller“, erklärt Farkasch. Dafür stehe auch der Name LOOP: „Eine Endlosschleife, die jedes Jahr das kreative Schaffen der Studierenden repräsentiert.“

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Wer ausstellen durfte, entschied das Organisationsteam. „Viele Bewerberinnen und Bewerber hatten zusätzlich eine Empfehlung ihres jeweiligen Dozierenden, die auch zur Teilnahme führte. Studierende ohne eine solche Empfehlung mussten auf Grundlage ihrer Bewerbung überzeugen, die vor allem durch Eigenständigkeit herausstechen musste. Das führte zu einigen Ablehnungen, womit nicht zugleich gesagt ist, dass die Arbeiten schlecht waren, aber die Ausstellungfläche ist auch einfach begrenzt“, so Kim Farkasch.

Per Virtual Reality die Erde umfliegen

In diesem Jahr konnten die Besucher 77 Exponate von über 40 Ausstellern nicht nur bestaunen, sondern zum Teil selbst ausprobieren. Beim Ausstellungsstück der beiden Mediendesignerinnen Mirjam Meyer (26) und Martina Stoilova (26) ging es mit der VR-Brille in den Weltraum. „Unsere Aufgabe war es, größere Datenmengen sinnvoll darzustellen.“ Die beiden Studierenden entschieden sich dazu, auf einem 3D-Modell der Erde die Lage der Ozonschichten und die weltweiten Feinstaubwerte darzustellen. „Per VR-Brille und Controller können der Erdball aus dem Weltraum umflogen und dabei die verschiedenen Daten visuell angezeigt werden.“ Einen ersten Eindruck gibt es im Projekt-Trailer, den die beide Studierenden erstellt haben:

Umweltdaten als Mandala

Auch bei der 26-jährigen Kunst- und Mediendesign-Studentin Marita Speen ging es um die Visualisierung von Umweltdaten: „Auf Grundlage der Datenquelle ‚Open Data Wuppertal‘ habe ich den Stickstoffgehalt in der Luft und die Wetterdaten aus den Jahren 2000 bis 2017 in Korrelation gebracht und diese, wie auch vier einzelne Jahre, in eine Plakatserie umgesetzt.“ Geschaffen hat sie damit etwas, „was von Weitem funktioniert, bei dem man aber auch ganz nah rangehen kann.“ Denn die Visualisierung der Umweltdaten wirkt aus der Distanz wie ein Mandala. Die Arbeit ist auch online einsehbar unter: www.maritaspeenart.com/design

Es zählt nicht nur der Erfolg

Bei der diesjährigen LOOP ging es nicht nur um Prestige und die fertigen Arbeiten in der Ausstellung, sondern auch um das Thema ‚Trial and Error‘ (dt.: Versuch und Scheitern). „Wir feiern heute die Erfolge derjenigen, die im Kurs überzeugt haben und genommen wurden, um auf der LOOP auszustellen. Zugleich schauen wir hinter die Kulissen: Was war schwer, was hat dich rausgebracht, was musstest du ändern, wie geht das eigentlich?“, betonte Kim Farkasch, selbst Designstudentin mit Zweitfach Anglistik und Ausstellerin auf der LOOP 2017, in ihrer Eröffnungsrede zur Vernissage und lud die Gäste dazu ein, nicht nur die Exponate zu betrachten, sondern auch mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Diese haben laut Kim Farkasch „eine lehrreiche Zeit, eine Zeit voller ‚Trial and Error‘“ durchlebt. »like & mw«

Die LOOP-Ausstellung findet seit 2013 jährlich im Wintersemester statt. Auf ihr präsentieren Studierende der vier Design-Teilstudiengänge Mediendesign, Design Interaktiver Medien, Design Audiovisueller Medien, sowie Farbtechnik/ Raumgestaltung/ Oberflächentechnik ihre Arbeiten der vergangenen zwei Semester.

Homepage: www.loop.uni-wuppertal.de

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  1. much trail – much fail

    ausstellung = exhibition
    loop 2018 = nonhibition

    lieb- und leidenschaftslos präsentiert und kleinformatig an die wand geklebt. typografisch …

    fatal error

    was bitte war das?

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