Symposium: Zusammenspiel von gesellschaftlichem Wandel und individueller Entwicklung in Irland seit 1950

Kaum ein europäisches Land hat sich in den vergangenen Jahrzehnten so tiefgreifend verändert wie Irland. Wirtschaftlicher Aufschwung, gesellschaftliche Liberalisierung, der Nordirlandkonflikt und der Friedensprozess haben die Republik Irland und Nordirland seit der Mitte des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Wie diese Entwicklungen in literarischen und nicht-literarischen Erzählungen dargestellt und reflektiert werden, untersucht Anfang Juni das internationale Symposium „Narrating Ireland: Social Transformation and Individual Development (1950-2025)“ an der Bergischen Universität Wuppertal. Zur öffentlichen Lesung mit anschließender Diskussion am 4. Juni 2026 im SWANE-Café in Elberfeld sind Interessierte herzlich eingeladen.

Ziel des internationalen Symposiums ist es, die gegenseitige Beeinflussung von gesellschaftlichem Wandel und individueller Entwicklung auf der Insel Irland von 1950 bis heute durch eingehende Analysen fiktionaler und nicht-fiktionaler Erzählungen in verschiedenen Genres und Medien zu beleuchten. Dazu erwarten die Wuppertaler Veranstalter:innen Prof. Dr. Sandra Heinen, Prof. Dr. Katharina Rennhak (beide Anglistik/Amerikanistik) und Dr. Loic Wright, der im vergangenen Wintersemester als Gastprofessor in Wuppertal war, international renommierte Wissenschaftler:innen aus den literatur- und kulturwissenschaftlichen Irish Studies.

Lesung mit Sheila Armstrong und Michelle Gallen im SWANE-Café

Ein besonderer Höhepunkt des Symposiums ist die öffentliche Lesung mit anschließender Diskussion am Abend des 4. Juni 2026 im SWANE-Café in Elberfeld. Zu Gast sind die Autorinnen Sheila Armstrong und Michelle Gallen.

Das internationale Symposium bildet den Abschluss des von der irischen Regierung finanzierten Projekts „Travelling Visiting Professor in Irish Studies“ (Emigrant Support Programme: Irish Studies) und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. »red«

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