Aus dem Hörsaal auf die Bühne

Vorlesungen, Seminare, Hausarbeiten, Klausuren, Referate – wenn wir ehrlich sind, bereiten uns die alltäglichen Verpflichtungen im Studium nicht immer die größte Freude. Durch die anstrengenden geistigen Anforderungen gerät schnell in Vergessenheit, dass das Uni-Leben auch Spaß machen kann. An der BUW gibt es Gruppen, die genau das bieten, was im Studium nicht selten auf der Strecke bleibt: Abwechslung, Spaß, Kreativität. Doch lest selbst …

Theater, Chor und Orchester bringen Abwechslung in den Uni-Alltag

Ihr wolltet schon immer wissen, wie es sich anfühlt, in eine völlig andere Rolle zu schlüpfen? Einmal zusammen mit anderen mitreißende Lieder singen? Melodien spielen, die bei den Menschen Gänsehaut erzeugen? Oder möchtet ihr vielleicht auch einfach nur neue Leute kennenlernen, raus aus dem monotonen Uni-Alltag und Zeit verbringen mit anderen, die eure Leidenschaft teilen? Dann solltet ihr euch das Theater, den Chor und das Orchester unserer Uni einmal genauer anschauen.

Im Jahr 2010 als Theaterkollektiv Kreative Randgruppe gegründet, ist das Unitheater seit vergangenem November unter dem Namen BUnT bekannt. Das ist nicht bloß ein Kürzel für das Bergische Unitheater, sondern steht vor allem für dessen bunte Vielfalt, was sowohl Projekte als auch Mitwirkende betrifft. Bereits aufgeführt wurden Stücke wie »Antigone« und »Die Physiker« sowie eigene Produktionen. Mitmachen kann jeder, der Lust hat. Vorerfahrung ist nicht notwendig. So trefft ihr auf Leute aus den unterschiedlichsten Studiengängen, die sich hier auf einer sehr persönlichen Ebene kennenlernen. Und »was in der Probe erzählt wird, verlässt die Probe nicht«, dies ist eine Regel von BUnT. Bei den offenen Gesprächen entstehen ein starker Zusammenhalt in der Gruppe und des Öfteren auch eine neue Freundschaft. Auf diese Weise erfahrt ihr aber nicht nur eine Menge über die anderen, sondern auch über die eigene Person, denn »so paradox es klingen mag: Durch die Distanz zu sich selbst, die durch das Spielen von Rollen entsteht, lernt man die eigene Person besser kennen und entwickelt sich weiter«, erklärt Niklas von BUnT. Auch für euer Studium und das spätere Berufsleben könnt ihr beim Unitheater vieles lernen: freies Sprechen, Selbstinszenierung, Zeitmanagement und natürlich auch Teamwork.

Wenn ihr gern gemeinsam mit vielen anderen auf der Bühne stehen möchtet und Musik liebt, dann können wir euch den UNI Chor ans Herz legen. Geleitet wird dieser von Christoph Spengler, der für sein langjähriges Engagement kürzlich sogar mit der Ehrenmedaille der Bergischen Universität Wuppertal ausgezeichnet wurde. Als Pop-Chor werden hier unter anderem Songs aus den Bereichen Musical, Pop, Jazz, Latin, Blues und Gospel gesungen. Dieses Semester steht beispielsweise ein Medley aus dem Musical »Hair« im Vordergrund. Freude am Singen ist hier das einzige Aufnahmekriterium. Der Chor trifft sich montags von 16 bis 17:30 Uhr im Musiksaal (M.09.01). Dort könnt ihr einfach mal zu einer Probe kommen, mitsingen und sehen, wie es euch gefällt.

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Musikalisch geht es auch beim UNI Orchester zu, welches ebenfalls von Christoph Spengler geleitet wird. Egal ob Geige, Posaune oder Klavier – wer ein Orchesterinstrument beherrscht, ist hier genau richtig. Gespielt wird alles, von klassischen Stücken über Big Band-Arrangements bis hin zu Melodien aus Musical und Film. So werden dieses Semester etwa die Peer Gynt-Suite und Musik aus dem Peter Jackson-Film »King Kong« einstudiert. Das Orchester probt immer mittwochs von 17 bis 19 Uhr im Musiksaal. Bei Interesse könnt ihr euch ganz einfach bei Herrn Spengler melden.

Mittlerweile sind UNI Chor und Orchester zum festen Programmpunkt beim Uni-Ball geworden. Darüber hinaus gibt es am Ende jedes Semesters ein Konzert, bei dem Chor und Orchester unserer Uni gemeinsam zu hören sind. Zusammen stehen die beiden Ensembles dieses Semester auch mit »Over the Rainbow« aus dem Film »The Wizard of Oz« auf der Bühne. »Musik ist eben am schönsten, wenn man sie gemeinsam macht«, findet Christoph Spengler.

Ganz gleich, was euch bis hierhin am meisten überzeugt hat – für alle drei Gruppen gilt: einfach mal vorbeischauen, mitmachen und sich begeistern lassen. »elb«

Weitere Infos unter:

Erstveröffentlichung des Artikels in der Printausgabe 01-2016, erschienen im August 2016.

Titelbild: WG-Drama „raumlos“ in Hörsaal 33 © vk

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