Wer steckt eigentlich hinter dem Uni-Kiosk?

Die Uni ist groß, viele Leute sind dort aktiv. Scharenweise besuchen sie täglich den Uni-Kiosk am Haupteingang des Campus Grifflenberg. Doch was leisten eigentlich die Leute von unserem Uni-Kiosk und wer steckt dahinter?

Es ist wohl klar, dass es keine einfache Arbeit ist, jeden Tag tausende Studenten, Dozenten und Angestellte der Universität zu bewirtschaften. Im Gegenteil: dies ist sogar recht anstrengend und sehr stressig. Der ein oder andere, der schon mal im Gastronomiebereich tätig war, kann dies bestätigen. Man kann folglich nicht immer gut gelaunt sein. Jedoch fällt einem jeden Morgen auf, mit welch freundlicher Stimmung das Personal unseres Uni-Kiosks einen begrüßt. Man kann dort nicht nur das Frühstück oder den „Schwarzen Saft“ für den Start in den Tag bekommen, sondern auch andere Leckereien, ein nettes Wort, ein freundliches Lächeln und den ein oder anderen lustigen Spruch, der den Tag versüßt.
In einem Interview mit den Besitzern des Uni-Kiosks gab es einen Einblick in das Leben der Menschen, die Tag für Tag hinter der Theke stehen.

Wer ist Herr Langensiepen?

Herr Langensiepen ist gelernter Koch und hat im In– und Ausland gearbeitet. Er betreute zunächst zwei Jahre lang die Lehrlingsküche des Hochschul-Sozialwerks Wuppertal (HSW). Als weitere Station in seinem Lebenslauf wurde er schließlich zum Leiter der Cafeteria ernannt.
Im Verlauf seiner Karriere wurde er von der Hochschule angesprochen, ob er nicht den heutigen Uni-Kiosk eröffnen möchte. Letztendlich bewarb sich seine Frau auf diese Stelle, da er selbst noch beim HSW angestellt war. Im Jahre 2000 war es dann endlich soweit – der Kiosk eröffnete und mit ihm kam der Andrang von Studenten und Dozenten, die täglich ein -und ausgingen. Der Uni-Kiosk ist völlig selbstständig und gehört nicht dem Hochschul-Sozialwerk an. Dadurch, dass es sich um einen Familienbetrieb handelt, fühlt man sich als Gast gut umsorgt. Das Team besteht aus Herr und Frau Langensiepen und Diana Ortner, die früher Lehrling in der Lehrlingsküche war und quasi „mit umgezogen“ ist, nachdem sie ihre Lehre erfolgreich beendet hatte.

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Das UniKiosk-Team: … (v.l.n.r.)

Welche Motivation hatten die Inhaber?

Natürlich war und ist die gute Rückmeldung von den Kunden ein großer Ansporn mit Freude weiterzumachen und bis heute Spaß am Beruf zu haben.
Auf die Frage hin, ob es ihm nicht zu stressig sei, antwortete Herr Langensiepen: „Was ich liebe und gerne mache, das kann gar kein Stress sein!“ Diese Einstellung ist Programm. Dementsprechend geht er auch mit den Gästen um. Einige werden sich sicherlich fragen, was die großen Renner im Kiosk sind. Viele denken wohl zuerst an den Kaffee, womit sie nicht Unrecht haben. Und dabei handelt es sich nicht um irgendeinen Kaffee, sondern um Gepa-Kaffee. Gepa rückt den Menschen in den Vordergrund und möchte einen fairen Handel zwischen Kaffeeerzeugern und -konsumenten gewährleisten. Es gibt natürlich auch andere Renner im Kiosk, aber wie das mit den Geschmäckern der Studenten nun mal so ist, ändert sich das stetig.

Was macht nun den Uni-Kiosk zu etwas Besonderem?

Zum einen schätzen die Kunden das familiäre Klima und zum anderen die gute Laune, die man täglich erleben darf.
Wenn man an die vergangenen Jahre denkt, so fällt Herrn Langensiepen auf, dass die Uni leider mehr und mehr zu einer Pendler-Uni geworden ist. Die Verbundenheit zur Uni selbst fehlt bei den Studenten. Das ist schade, findet Herr Langensiepen, denn die Uni hat doch so viele schöne Seiten. Früher waren die Studenten auch „pfiffiger“, sie haben sich mehr engagiert, wenn man sich einmal an den Bildungsstreik oder diversen Demos zurückerinnert.

Würde Herr Langensiepen etwas anders machen, wenn er könnte?

Nein, lediglich ein breiteres Angebot schaffen, aber dazu fehlt leider der Platz. Was wünscht er sich für die Zukunft? Vor allem Gesundheit, dass das Geschäft so bleibt und die Zufriedenheit der Gäste nicht verloren geht!
In diesem Sinne begrüßen wir Herr Langensiepen nach einer gesundheitsbedingten Pause wieder an unserer Uni und wünschen ihm Gesundheit, Zufriedenheit und nur das Beste für die Zukunft! Auf weitere erfolgreiche Jahre. »catla«

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