Wuppertaler Stadtwerke planen E-Ladesäulen am Campus Grifflenberg

Halter:innen von Elektroautos haben derzeit keine Möglichkeit, ihr Fahrzeug am Campus Grifflenberg aufzuladen. Die nächste E-Ladesäule befindet sich laut ElektroMobilität NRW "Im Ostersiepen". Das soll sich ab diesem Sommer ändern.

Am Campus Haspel steht eine E-Ladesäule - Foto: mw

Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) planen im Bereich der Gaußstraße am Campus Grifflenberg die Errichtung von zehn Ladesäulen. Die Bezirksvertretung (BV) Elberfeld hat dem auf ihrer Sitzung Anfang Februar einstimmig zugestimmt.

Zehn Ladesäulen mit 20 AC-Ladepunkten

„Wir gehen derzeit davon aus, dass wir im Sommer mit dem Bau der Ladestation beginnen können. Es wird sich um AC-Ladepunkte handeln“, erklärt ein WSW-Sprecher gegenüber blickfeld.

Sitzungsvorlage der BV Elberfeld
Sitzungsvorlage der BV Elberfeld

Die Ladesäulen – mit insgesamt 20 Ladepunkten – sollen gegenüber dem Hochschulkindergarten und der neuen Experimentierhalle Physik aufgestellt werden. »mw«

  1. v.franz

    „insgesamt 20 Ladepunkten“
    find ich erstmal super …, aber

    ich fahr‘ ja auch elektrisch und muss es mir leisten wollen können, insgesamt ist es ja auch mehr oder weniger wünschenswert und es werden ja auch schon einige E-Autos am Campus gesehen …, aber

    erstmal sind das AUCH 20 Parkplätze für noch „Normal“-MIVer dauerhaft weniger, mit hoher Abschleppwahrscheinlichkeit – NEEB freut sich schon auf Ihren Auftrag;

    dann will ich
    – die nur wenigen so privilegierten Studis mit E-Autos und
    – die überwiegenden Angestellten, insbesondere der gehobenen Positionen, mit E-Autos
    und Ladestation am Eigenheim im Vorgarten und Solarpanelen auf’m Dach
    sehen, die nach den 2-3 stündigen AC-Laden, hier für -,35€/kWh, statt umsonst daheim
    – unbezahlt in Pause gehen oder aus der Veranstaltung rennen –
    um sich dann noch mal einen Parkplatz am Campus zu suchen, – evtl. erfolglos –
    um sich die Blockiergebühr der WSW von -,10€/Minute zu ersparen – viel Spaß;
    glücklich wer dann einen personalisierten Parkplatz inne hat.

    Das wird sich sicher alles regeln, man nimmt es inzwischen stoisch gelassen hin:
    „der Deifel scheißt immer auf den größten Haufen“.

    Ehrlich wäre gewesen, diese 20 Parkplätze als „nur für Privilegierte“ auszuweisen,
    oder diese gleich vor dem Gebäude B einzurichten.

    Noch’n Tipp im Interesse der Unterprivilegierten:
    – mal’n Zebrastreifen für die Wohnheimbewohner*innen und Busfahrer*innen auf der Max-Horkheimer-Straße, so irgendwo zwischen Südstraße und Gaußstraße, vielleicht sogar so in der Nähe von Wohnheimen, Bushaltestellen und alternativen oder weit und breit einzigen Zugangswegen zum Campus
    – dauerhafte 30er Zone innnerhalb UND um dem Campus herum oder sogar
    – die Campusfläche als Fußgängerzone; die B-Gebäude-Insassen haben ja ihre gesonderte Zufahrt.

    Ja, ich hör‘ schon: stimmt, aber wer – von denen die UNS interessieren – hat was davon und was EUCH das kostet…

    Was’n Haufen Scheiße, sacht der Deivel …

    mir kommt das sehr entgegen – Danke WSW.

    Grüße
    V.Franz

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