Blutspende goes digital: Blutspendezentren präsentieren neue Spende-App

Die BZD Gesellschaft für Transfusionsmedizin, die ein Blutspendezentrum in der Elberfelder Innenstadt betreibt, hat ihre Spende-App neugestaltet: "Die neue Oberfläche macht es jeder Person möglich, sie intuitiv zu bedienen, sodass alle wesentlichen Informationen zur Blutspende zu jeder Zeit abrufbar sind."

Mithilfe der neuen Smartphone-App können nun sowohl Vollblut- als auch Plasmatermine für alle vier Standorte im Voraus gebucht werden. Mit Berücksichtigung der Spendenabstände wird den User:innen angezeigt, ob eine Blutspende wieder möglich ist. Die Termine sind einfach zu koordinieren und können ebenfalls über die App storniert werden. Darüber hinaus bleiben laut den Verantwortlichen der Blutspendezentren die telefonische und persönliche Terminvergabe weiterhin bestehen – die Terminbuchung per App stellt lediglich eine weitere Option dar.

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Neue Spende-App zeigt tagesaktuellen Blut-Lagerbestand an

Bereits geleistete Spenden können in der Spende-Historie eingesehen werden. Zusätzlich wird der spendenden Person angezeigt, welche „Trophäen“ aufgrund der bereits geleisteten Spenden erworben wurden.

Oft knapp – die Lagerbestände der Blutspendezentren

Des Weiteren erhalten Spender:innen einen Einblick in den tagesaktuellen Lagerbestand. Auf diese Weise kann nachvollzogen werden, ob die eigene Blutgruppe gerade dringend benötigt wird und wie es um die allgemeine Versorgungslage bestellt ist. „Darüber hinaus bieten wir unseren Spender:innen den Service an, persönliche medizinische Daten einzusehen, die aus bereits geleisteten Blutspenden erhoben wurden. Dazu zählen beispielsweise Blutdruck- oder auch Hämoglobinwerte (Hb-Wert). Der Hb-Wert zeigt, wie gut die roten Blutkörperchen mit Eisen versorgt sind“, erklären die Verantwortlichen des Blutspendezentrums.

Push-Nachricht bei Einsatz der eigenen Blutspende

Zudem haben Spender:innen die Möglichkeit, Push-Nachrichten zu aktivieren. Diese sollen an bevorstehende Termine erinnern oder auf einen Notstand aufmerksam machen. „Auch der Einsatz der eigenen Blutkonserve wird per Push-Nachricht mitgeteilt und vermittelt den Spenderinnen so nochmals das gute Gefühl, mit der eigenen Blutspende Leben gerettet zu haben“, so die Verantwortlichen.

Diejenigen, die kein Smartphone besitzen, aber dennoch über den Einsatz ihres Blutproduktes informiert werden möchten, können einen neu eingeführten SMS-Versand abonnieren. Auf diesem Wege erhalten Spender:innen eine Nachricht, sobald die eigene Blutkonserve verwendet wurde. Um den SMS-Versand oder die Spende-App zu aktivieren, müssen die Spenderinnen laut den Verantwortlichen eine Einverständniserklärung unterschreiben: „Dies lässt sich auch wunderbar mit einem Blutspendetermin verbinden.“ »red«

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