Laut den „Regiobahn“-Verantwortlichen „zählten unter anderem besonders harte Gesteinsschichten in den Bereichen Neandertal und Wuppertal-Dornap, die die Herstellung der Fundamente für die Oberleitungsmasten erheblich erschwerten und zusätzliche Arbeiten erforderlich machten“, zu den aufgetretenen Problemen. Zudem könnten die Abschlussarbeiten an der Infrastruktur der Deutschen Bahn nur in Abhängigkeit von Baumaßnahmen der DB InfraGO durchgeführt werden. „Diese Zeitfenster müssen eng mit den eigenen Bautätigkeiten abgestimmt werden. Änderungen im Bauablauf haben dabei unmittelbare Auswirkungen auf die Koordination der einzelnen Projektabschnitte“, heißt es seitens der „Regiobahn“.
S28: Baustellenbedingte Einschränkungen im Regelbetrieb bei der „Regiobahn“
Die größten Herausforderungen liegen laut dem Verkehrsunternehmen derzeit an den Schnittstellen zum Netz der DB InfraGO in Wuppertal, Düsseldorf-Gerresheim und Neuss: „Dort müssen noch die letzten Lückenschlüsse hergestellt werden, über die künftig die Stromversorgung der Oberleitung erfolgt. Für die hierfür erforderlichen Sperrpausen ist die Regiobahn auf entsprechende Genehmigungen angewiesen.“ Erst nach der Installation aller erforderlichen Komponenten in diesen Bereichen könne die Gesamtanlage vollständig in Betrieb genommen werden.
Bis zur abgeschlossenen Elektrifizierung kündigt das Verkehrsunternehmen an, die baustellenbedingten Einschränkungen im Regelbetrieb zwischen Kaarster See und Wuppertal Hauptbahnhof gering zu halten. »red«
Studierendenzahlen
1.729 Studierende aus Mettmann waren laut Rektoratsbericht 2025 im Wintersemester 2025/26 an der Bergischen Universität Wuppertal eingeschrieben. Für die zweitgrößte Studierendengruppe im Städtevergleich (Wuppertal liegt auf Platz 1 mit 3.921 Studierenden) ist die S28 die einzige direkte Bahnlinie auf dem Weg zur Universität.

