In den Wochen vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen haben wir insgesamt drei Interviews veröffentlicht, die sich mit verschiedenen Aspekten des politischen Diskurses befasst haben. Besonders wichtig war uns dabei, wissenschaftliche Perspektiven einzufangen und unseren LeserInnen zugänglich zu machen. Dazu haben wir mit drei Persönlichkeiten der Bergischen Universität Wuppertal gesprochen, die uns spannende Antworten und Informationen zum Themenfeld der Reihe gaben.

© Jörg Lange

Der Populismus als Lösung des Demokratiedefizits?

Am Anfang stand Dr. Volker Mittendorf, akademischer Rat im Fachgebiet Politikwissenschaft. Themen des Gesprächs waren der Populismus im aktuellen politischen Diskurs, Partizipationsmöglichkeiten und die Herausforderungen des demokratischen Rechtsstaats.


© Kaucke

Letztendlich ist der Bürger der Souverän

Anknüpfend an den Punkt der politischen Partizipation hatte das zweite Interview das Thema Bürgerbeteiligung im Blick. Christophe Kaucke vom Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung sprach mit uns über die Forschungsstelle Bürgerbeteiligung und dem Konzept von Beteiligungsverfahren angesichts aktueller politischer Entwicklungen.


Prof. Tatjana Tönsmeyer

© Prof. Tönsmeyer

Sprachsensibilisierung durch die Geschichtswissenschaft – Wie funktioniert das?

Schließlich ging es im dritten Interview der Reihe besonders um die Sprache des Populismus. Frau Prof. Tatjana Tönsmeyer, Professorin für Neuere und Neueste Geschichte, klärte über Entwicklungen in der Sprache von Populisten auf und zeigte zudem, wie auch speziell die Geschichtswissenschaft dazu beitragen kann, diese zu verstehen und zu analysieren.


Im Ergebnis standen drei sehr lesenswerte Interviews mit WissenschaftlerInnen unserer Universität. An dieser Stelle möchten wir nochmal ganz herzlich unseren GesprächspartnerInnen für ihre Mitarbeit danken.

Solltet ihr Anregungen für ähnliche Reihen, Vorschläge für Personen, die wir Interviewen sollten, oder weitere Ideen, Feedback und Rückmeldungen haben, zögert nicht und schreibt uns. »hs«

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