Die Wupper

Else Lasker-Schüler veröffentlichte sie im Jahre 1909. 1919 in Berlin erstmalig aufgeführt, kehrt Die Wupper nun endlich wieder in die Heimat ihrer Autorin zurück.

Eine Reise ins Innere der Stadt

Das expressionistische Stück, welches den Zusammenprall von Gesellschaftsschichten entlang des Flusses behandelt, wird nun von dem Schweizer Stephan Müller vollkommen neu in Szene gesetzt.

Von März bis April 2015 haben Interessierte die Chance, Teil des Spektakels zu werden. Und es handelt sich bei dieser Form der Inszenierung tatsächlich um nichts Geringeres: Auf einen festen Spielort wird verzichtet. Stattdessen begibt sich das Publikum selbst von Akt zu Akt auf eine Reise.

Das Theater am Engelsgarten bietet die Räumlichkeiten für den ersten Aufzug. Von da aus geht es in Bussen weiter zur Bandweberei Büsgen, danach in den Zoo. Der vierte Akt wird in den Bussen selbst aufgeführt und schließlich nimmt alles sein Ende auf dem Friedhof der niederländisch-reformierten Kirche in Elberfeld.

Ein solches Unterfangen bedarf guter Organisation und Zusammenarbeit der einzelnen Partner. Neben den Verantwortlichen der jeweiligen Spielstätten beteiligen sich unter anderem ebenfalls die Stadtsparkasse Wuppertal, die Else Lasker-Schüler-Gesellschaft und das Kochatelier „+Raum für Genuss“, welches für die Verpflegung vor Ort sorgt. Viele einzelne Fäden laufen hier also zusammen. Über allem steht aber die Kooperation für ein gemeinsames Projekt von und für die Stadt Wuppertal. Man darf auf dieses Experiment gespannt sein.

Tickets für die Aufführungen vom 28.03. bis zum 10.05.2015 gibt es unter www.wuppertaler-buehnen.de. Der reguläre Preis liegt bei 29€, für Studierende sind es 14,50€. »lg«

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