Seit dem Sommersemester 2014 haben Wuppertaler Studierende das Glück, durch die „Bühnen-Flatrate“ freien Eintritt zum Programmangebot der Wuppertaler Bühnen zu erhalten.

Wie erfolgreich war die Spielzeit 2015/16?

Buddenbrooks-Schauspieler © Wuppertaler Bühnen - Fotograf: Klaus Lefebvre

Buddenbrooks-Schauspieler © Wuppertaler Bühnen
Fotograf: Klaus Lefebvre

Der Geschäftsführer der Wuppertaler Bühnen, Enno Schaarwächter, gab bekannt: „In der Spielzeit 2015/16 haben wir für Orchesterveranstaltungen 912, für die Oper 524 und für das Schauspiel 601 ‘Flatratekarten‘ ausgegeben.“ Insgesamt nutzten die Studierenden 2037 Mal das Angebot der Bühnen-Flatrate. Enno Schaarwächter zeigte sich sehr optimistisch: „Ich würde das nicht als schlechte Nutzung ansehen. Wir sollten weiter gemeinsam daran arbeiten, dass dieses Angebot bekannt und zunehmend weiter genutzt wird.“ Julian Rasmus Grüter, der Zuständige für die Presse-und Öffentlichkeitsarbeit, fügte dem hinzu: „Als Schauspiel Wuppertal haben wir ein großes Interesse ein Theater für alle zu sein und verschiedene Formate und Stücke für die unterschiedlichen Interessenten anzubieten.“

Welche Highlights stehen in der nächsten Spielzeit an?

Buddenbrooks-Schauspieler in der Gesellschaft Concordia © Wuppertaler Bühnen - Fotograf: Klaus Lefebvre

Buddenbrooks-Schauspieler in der Gesellschaft Concordia © Wuppertaler Bühnen
Fotograf: Klaus Lefebvre

Ab dem 24. September 2016 startet das Schauspiel Buddenbrooks – Verfall einer Familie (1901) in der Gesellschaft Concordia in Barmen. Diese Vereinigung im gehobenen Kreise sorgt für die passende Atmosphäre, sodass sich der Zuschauer in die Lübecker Gesellschaft des 19. Jahrhundert und die Kaufmannsfamilie Buddenbrook ideal hineinversetzen kann. Der Roman von Thomas Mann wird von Stephan Müller inszeniert, der bereits in der Spielzeit 2014/15 Die Wupper inszenierte.

Das bekannte Familienschauspiel Der Zauberer von Oz startet Ende Oktober. Oz ist eine fesselnde und zauberhafte Phantasiewelt, die als ein farbenfrohes sowie wundersames Bühnenspektakel im Theater am Engelsgarten präsentiert wird und in der das Mädchen Dorothy zahlreiche Abenteuer erlebt.
Ein weiteres interessantes Stück, das Ende November im Theater am Engelsgarten startet, ist das bekannte Aufklärungsdrama Nathan der Weise (1779) von Gotthold Ephraim Lessing. Das Stück spielt im 12. Jahrhundert und erzählt die Geschichte des jüdischen Kaufmanns Nathan. Das Drama, das für Humanität, religiöse Toleranz und Gleichberechtigung plädiert, ist definitiv einen Besuch wert. »vf«

Stichworte:  
 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Regeln für die Kommentarfunktion:

Grundsätzlich nicht erlaubt sind: Werbung, Rassismus,Pornographie und Obszönitaten, Beleidigungen, Gewaltandrohungen, Verlinkungen zu oder Nachfrage nach illegalen angeboten (Raubkopien etc.), o.ä. ...

Kommentare mit diesem Inhalt werden kommentarlos gelöscht.

Des Weiteren sollte man sich beim Schreiben um eine vernünftige Ausdrucksweise und verständliche Rechtschreibung kümmern. Zudem werden sinnleere Kommentare (Spam) nicht gerne gesehen und gelöscht. Ein allgemein höflicher Umgangston sollte gewährleistet bleiben.